In den USA steht die Wissenschaftsfreiheit radikal unter Beschuss: Meist sind es linke Studenten, die akademische Hexenjagden auf ihre andersdenkenden Professoren ausrichten.

1Dr. Nathaniel Hiers, Mathematikprofessor an der University of North Texas

Screenshot Facebook

Im Aufenthaltsraum seiner Fakultät bemerkte er einen Stapel Flyer – linke Aktivisten warnten darin vor sogenannten „Mikroaggressionen“. Beispiele: Der Zwang, in Dokumenten ein Geschlecht anzugeben oder das Sprichwort, Amerika sei ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Hiers hinterließ eine Botschaft auf dem Whiteboard über den Flyern: „Lasst keinen Müll herumliegen.“ Dafür wurde er prompt gefeuert.

2Leslie Neal-Boylan, Dekanin an der University of Massachusetss-Lowell

Quinnipiac University

Sie verlor ihren Job wegen einer E-Mail, in der sie anfangs ihre Sorge über die „jüngsten Akte der Gewalt gegenüber People of Color“ äußerte. Dann jedoch erklärte sie, dass sie um die Zukunft ihres Landes bangen müsste, wenn nicht alle gegen Gewalt gegenüber jedem aufstehen würden.

Sie bekannte sich zum Slogan „Black Lives Matter“, fügte aber auch „Everyone’s Life Matter“ hinzu. Wenige Tage später musste sie ihren Posten räumen – für die Behauptung, dass das Leben eines jeden Menschen zählt.

3Norman Wang, Medizinprofessor an der University of Pittsburgh

Sein Vergehen: In einem Aufsatz kritisierte er positive Diskriminierung in der Medizin:
„Es gibt keine empirischen Beweise, welche das Mantra ‚Diversity rettet Leben‘ unterstützen. Abgesehen davon sollte man werdende Ärzte nach Leistung beurteilen und nicht nach ihrer ethnischen Identität.“

Aufgrund dieser Aussage verlor Wang seinen Posten als Programmdirektor einer Hochschulgemeinschaft für Elektrophysiologie verlor.

4Joel Poor, Marketingprofessor an der University of Missouri

University of Missouri

Gefeuert für einen Witz: Als er seine Studenten in einer Video-Konferenz fragte, ob es welche aus dem Ausland unter ihnen gäbe, meldete sich ein Student aus Wuhan. Darauf antwortete der Professor lachend: „Wuhan? Lasst mich eben meine Maske aufsetzen.“ Trotz einer Entschuldigung feuerte man Poor.

Besonders übel: In der Aufnahme der Konferenz ist zu hören, dass Poor kurz darauf fragte, ob der chinesische Student irgendwelche Schwierigkeiten während seiner Reise gehabt hätte und ihm sogar ein Schlafzimmer bei sich zuhause anbot.

5Tim Boudreau, Journalismusprofessor an der Central Michigan University

Screenshot cm-life.com

In den 90er-Jahren gebrauchte ein US-amerikanischer Basketball-Trainer in der Umkleidekabine das Wort „Nigger“ gegenüber seinem größtenteils schwarzen Team. Dafür wurde er nach einem Gerichtsprozess suspendiert – obwohl seine Spieler sich nicht von ihm beleidigt gefühlt hatten.

Um diesen Fall ging es im Medienrechtsseminar von Boudreau, der die Worte des Trainers zitierte, um seinen Studenten davon zu erzählen. Linke Studenten meldeten ihn daraufhin, weil er rassistische Beschimpfungen benutzt hätte. Er wurde gefeuert.