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Ein kleines grünes Wesen ist der heimliche Star der Disney-Serie „The Mandalorian“. Unter der Bezeichnung „Baby Yoda“ wurde es weltweit bekannt. Linke finden das problematisch.

»Baby Yoda« zu sagen, sei so, wie Transgender nicht mit ihrem Wunschnamen anzusprechen

Bis zu Folge 13 der zweiten Staffel von „The Mandalorian“ war der Name des kleinen grünen Alien-Kindes unbekannt. Dann plötzlich wurde er enthüllt: Grogu. Bis dahin, immerhin über ein Jahr nach Beginn der Serie, hatte sich allerdings schon international „Baby Yoda“ eingebürgert.

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Millionen Fans taten sich folglich schwer, sich nun plötzlich auf „Grogu“ umstellen – zumal „Baby Yoda“ auch einfach besser von der Zunge geht und angemessen die Süße des kleinen Wesens wiedergibt.

Während normale Menschen in diesem Spitznamen kein Problem sehen, setzen sich einige Linke dafür ein, nicht mehr „Baby Yoda“ zu sagen.

Wer »Baby Yoda« sagt, ist übergriffig und möglicherweise transphob

In einem Artikel des Magazins The Mary Sue polemisiert ein Lehrer stark gegen die Bezeichnung „Baby Yoda“. Er verweist auf die Stellen in Folge 14 der Serie, in denen Mando das kleine Wesen mehrmals Grogu nennt und es sich darüber freut.

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Er schließt daraus: Das Kind möchte Grogu genannt werden. Sich einfach darüber hinwegzusetzen, weil man „Baby Yoda“ süßer findet, sei übergriffig. Diese Bezeichnung weiterhin zu benutzen sei genauso, als würde man Trans-Personen nicht mit dem Namen ansprechen, den sie ihrer neuen Identität gegeben haben.

Der Autor, der sich selbst als nichtbinär, also weder männlich noch weiblich identifiziert, habe dieses in seinen Augen sensible Thema bereits in seiner Schule diskutiert.

Die Kinder in seinen Klassen der Stufe 6 und 7 hätten es verstanden, dass sie fortan nicht mehr Baby Yoda sagen sollten. Angeblich fragten einige Schüler auch besorgt, ob das Wesen jetzt neue Pronomen hätte, die man respektieren sollte.