Anzeige

Eine glückliche Familie mit der Carrera-Bahn an Weihnachten: Für die einen nur ein harmloser Werbeprospekt, für Linke die Verkörperung alles Bösen.

Skandal-Spielzeugwerbung von Lidl

Hier kommt für Linke alles Übel der Welt zusammen: „Familismus, Christentum, Geschlechterbinarität und Heteronormativität, Consumer Capitalism, White Supremacy, Individualverkehr, Polizei- und Staatsfetisch“.

Anzeige

Das jedenfalls twittert die linke Autorin Bini Adamczak, in Twitterblasen bekannt für ihre Bücher „Communism for Kids“ und „Beziehungsweise Revolution“.

Screenshot Twitter

Grund für die Aufregung: Ein Lidl-Werbebild für die Carrera-Autorennbahn „Police Chase“ zum Aktionspreis. Fast 2.500 mal wurde der Tweet bereits gelikt.

Unter dem Post empören sich zahlreiche Linke und können kaum fassen, dass so etwas im aktuellen Jahr noch passieren kann. Ein Nutzer nennt die abgebildete Familie unironisch „Nazis 2020“.

Viel Hohn und Spott

Neben Linken, die komplett auf die Empörung über die Spielzeugwerbung einsteigen, gibt es auch zahlreiche Nutzer, denen das zu bunt wird. Einer findet die Lidl-Werbung „tausendmal besser als der zwanghaft woke Mist, der mittlerweile in jeder Fernsehwerbung kommt“.

Screenshot Twitter

Ein anderer Nutzer ergänzt mit Ironie: „Und einen völkischen Zopf hat das Mädchen auch noch. Furchtbar!“ – Eine klare Anspielung auf die Äußerung der linken Amadeu-Antonio-Stiftung, dass Zöpfe bei Mädchen auf rechtsradikale Eltern hinweisen.

Ob der Tweet sein Ziel erreicht hat und künftig Lidl-Werbung mit weißen glücklichen Familien nicht mehr erscheint? Vielleicht. Fürs erste allerdings dürfte der Absatz von Carrera-Bahnen zunehmen. Denn viele Nutzer freuen sich über das günstige Angebot. Und getriggerte Linke gibt es schließlich gratis obendrauf.