Nach 10 Jahren des Streits um die Parteimitgliedschaft von Thilo Sarrazin haben die SPD-Bosse ihren Willen bekommen. Der ehemalige Berliner Finanzsenator und Bundesbanker ist raus. Bei manchen SPD-Politikern löste das regelrechte Jubelstürme aus.

Doch warum genau wurde der angesehene Staatsdiener eigentlich zur Persona non grata? Diese 12 Zitate aus seinen Büchern könnten vielleicht etwas damit zu tun haben. Achtung: politisch inkorrekt!

1
Nina Gerlach Creative Commons 3.0

Sarrazin erteilte Merkels Multikulti-Traum eine klare Absage!

„Ich möchte nicht, dass wir zu Fremden im eigenen Land werden.“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, S. 309)

 

2
blu-news.org CC BY SA 2.0

Sarrazins Zukunftsvision: ganz klar rechtsradikal!

„Ich möchte aber, dass meine Nachfahren in 50 und auch in 100 Jahren noch in einem Deutschland leben, in dem die Verkehrssprache Deutsch ist und die Menschen sich als Deutsche fühlen, in einem Land, das seine kulturelle und geistige Leistungsfähigkeit bewahrt und weiterentwickelt hat, in einem Land, das eingebettet ist in einem Europa der Vaterländer.“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, S. 392)

 

3
Franz Johann Morgenbesser CC BY SA 2.0

Warnung vor der realen Islamisierung

„Das zentrale Element der Bedrohung durch den Islam (…) ist die nachhaltige religiös gefärbte kulturelle Andersartigkeit der Mehrheit der Muslime in Verbindung mit ihrer demografischen Dominanz.

Diese wird sie in wenigen Jahrzehnten zur Mehrheitsbevölkerung in Deutschland und Europa machen, wenn die beschriebenen Trends sich so fortsetzen und nicht alsbald und radikal unterbrochen werden.“

(Feindliche Übernahme, 2018, S. 382)

 

4
Thomas Rodenbücher CC BY 2.0

„Aufklärung“ des Islam? Vorher friert die Hölle zu…

„Weltweit sind die liberalen Muslime, wie immer ihre konkrete Position ist, in einer winzigen hoffnungslosen Minderheit. Und entsprechend ratlos sind sie, wie sie den gelebten Islam und die Mehrheit der Muslime in ihrem Sinne ändern können.“

(Feindliche Übernahme, 2018, S. 377)

 

5
Richard Hebstreit CC BY 2.0

Die neue Realität auf Deutschlands Straßen

„Die Intensivtäter verbreiten auf den Straßen Neuköllns Angst und Schrecken und sind schlechte Vorbilder. Sie stellen nur ein Promille der Bevölkerung, begehen aber 20 Prozent aller Straftaten in Berlin. (…)

Da sie keine bürgerlichen Lebensziele haben, von Hartz IV und Schwarzarbeit leben, ist ihnen ihr polizeiliches Führungszeugnis völlig gleichgültig. In bildungsfernen migrantischen Familien wird Knast nicht als ehrenrührig angesehen.

Bei der Unterstützung der Familie des Gefangenen zeigt sich, wie sehr der Clan zusammenhält.“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, S. 303)

 

6
Richard Hebstreit – via Wikimedia (CC BY 2.0)

Sarrazins freche Integrationsforderung

„Wer da ist und einen legalen Aufenthaltsstatus hat, ist willkommen. Aber wir erwarten von euch, dass ihr die Sprache lernt, dass ihr euren Lebensunterhalt mit Arbeit verdient, dass ihr Bildungsehrgeiz für eure Kinder habt, dass ihr euch an die Sitten und Gebräuche Deutschlands anpasst und dass ihr mit der Zeit Deutsche werdet – wenn nicht ihr, dann spätestens eure Kinder. (…)

Wer Türke oder Araber bleiben will und dies auch für seine Kinder möchte, der ist in seinem Herkunftsland besser aufgehoben. Und wer vor allem an den Segnungen des deutschen Sozialstaats interessiert ist, der ist bei uns schon gar nicht willkommen.“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, S. 326)

 

7
Thomas Rodenbücher CC BY 2.0

Islam keine „Religion des Friedens“?

„Wer den Text des Korans im Sinne von Intoleranz, Gewalttätigkeit, Hass auf die Ungläubigen, Rückständigkeit und Unterdrückung der Frauen interpretiert, kann seine Positionen unmittelbar und reichhaltig aus dem wörtlichen Korantext belegen. (…)

Wer dagegen aus dem Koran Menschenliebe, Barmherzigkeit, Toleranz, Gewaltabneigung und Gleichberechtigung der Geschlechter herauslesen will, der muss die Aussagen des Textes, so wie er vorliegt, schon ziemlich verbiegen. (…)

Nimmt man den Koran auch nur einigermaßen beim Wort, so ist der Islam beim besten Willen keine Religion des Friedens.“

(Feindliche Übernahme, 2018, S. 63)

 

8
Gemeinfrei

Deutschlands demografischer Untergang ist das Ziel

„Diskutiert man über Demografie, so hat man es vor allem mit zwei Gruppen von Diskussionspartnern zu tun.

Die einen fragen: ‚Wo liegt überhaupt das Problem?‘ Das sind die Vertreter des Multikultifeuilletons, die eine transnationale Menschheitszukunft erträumen und heimlich Trauer tragen, dass sie überhaupt als Deutsche geboren wurden.

Die anderen sagen: ‚Man kann doch nichts tun, also braucht man auch nicht darüber zu jammern.‘“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, S. 346)

 

9
Franz Johann Morgenbesser CC BY SA 2.0

Sarrazins verdächtiger Patriotismus

„Eine in Deutschland verbreitete angebliche Liberalität mit häufig unbewusster Sozialisation in der Tradition der Achtundsechziger findet jede Art von Bevölkerungspolitik anrüchig und jedweden Zuzug erst einmal gut.

Zuzugssteuerung oder -beschränkung hält man in diesen Kreisen eigentlich für illegitim beziehungsweise für unmoralisch, und zudem gilt es als Ausdruck dumpfer Nationalgefühle, den deutschen Charakter Deutschlands bewahren zu wollen.“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, 391f.)

 

10
Franz Johann Morgenbesser – via Flickr (CC BY-SA 2.0).jpg

Die Wahrheit (über den Islam) tut weh

„Unterwerfung ist nicht nur ein zentrales Element der islamischen Religion, sondern auch ein politisches Prinzip der Muslime in allen Ländern, die sich als islamisch verstehen.

Nirgendwo gelten Menschen, die nicht muslimischen Glaubens sind, als wirklich gleichberechtigt. Überall werden religiöse Minderheiten benachteiligt, wenn sie nicht ganz unterdrückt werden.“

(Feindliche Übernahme, 2018, S. 126)

 

11
Franz Johann Morgenbesser – via Flickr (CC BY-SA 2.0).jpg

Stiller Abgesang auf die Dichter und Denker

„Deutschland wird nicht mit einem Knall sterben. Es vergeht still mit den Deutschen und mit der demografisch bedingten Auszehrung ihres intellektuellen Potentials.

Das Deutsche in Deutschland verdünnt sich immer mehr, und das intellektuelle Potential verdünnt sich noch schneller.“

(Deutschland schafft sich ab, 2010, S. 393)

 

12
Thomas Rodenbücher CC BY 2.0

Absage an die radikale Toleranz

„Wer allerdings auf die optische Abgrenzung der Frauen durch Kopftuch und Schleier nicht verzichten möchte, wer an Verwandtenheirat und am islamischen Familienrecht festhalten möchte, wer nicht zulässt, dass die Töchter am Schwimmunterricht teilnehmen oder unverheiratet Liebschaften haben, der ist in seinem Herkunftsland oder im Herkunftsland seiner Ahnen besser aufgehoben, und das sollte man auch unmissverständlich kommunizieren.“

(Feindliche Übernahme, 2018, S. 404)