Weihnachten ist das Fest Christi Geburt. Weil Gott zu Weihnachten Mensch geworden ist, nutzte man im Abendland seit fast 2.000 Jahren die Gelegenheit, um seinen Nächsten etwas Gutes zu tun – besonders jenen, die einsam, bedürftig und ausgestoßen sind. Eine wertvolle Tradition, an die man auch heute anknüpfen kann! Zum Beispiel so:

1Feiere mit den Einsamen!

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Jedes Jahr steigt zu Weihnachten die Selbstmordrate! Denn wer einsam und verzweifelt ist, leidet darunter besonders in diesen Tagen, da jeder Zeit mit seinen Liebsten verbringt. Deshalb veranstalten verschiedenste Organisationen „Weihnachten für Einsame“, „Weihnachten für Singles“ oder ähnliches.

Wer keine Familie hat oder obdachlos ist, kann hier mit Menschen zusammenkommen, gemeinsam essen, kleine Geschenke austauschen und etwas Glühwein trinken. Da kannst du dich vielleicht einbringen, indem du Plätzchen backst, kochst, beim Decken hilfst oder einfach Zeit mit den Menschen verbringst.

2Tu deinen Nachbarn etwas Gutes!

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„Nachbarschaft“ ist heute oft ein hohles Wort. Gerade in Großstädten. Irgendwie lebt man aneinander vorbei, grüßt sich vielleicht, unterhält sich kurz übers Wetter und das war es schon.

Wenn du ein paar Plätzchen backst oder eine kleine Schachtel Pralinen kaufst und frohe Weihnachten wünschst, ist das eine großartige Geste! Vielleicht kommt man ins Gespräch über Familie, erfährt mehr über den Nächsten und gewinnt ihn als Freund. Und selbst wenn nicht: Weh tut es dir sicher nicht, nett zu sein!

3Schenke einem Obdachlosen etwas Wärme!

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Eine neuwertige, warme Jacke, eine Mütze oder ein spendierter Glühwein können Obdachlose zu Tränen rühren. Es gibt natürlich verständliche Gründe, warum Menschen nicht einfach so Geld verteilen wollen. Aber eine solche Sachspende ist eine tolle Geste und wird nicht schaden.

Vielleicht hilft es auch, einfach mal ein Gespräch zu führen oder auf eine weihnachtliche Veranstaltung für Einsame hinzuweisen. Viele wissen gar nichts davon!

4Pass‘ auf ein Kind auf!

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Vielleicht hast du selbst keine Kinder, aber es gibt diese Freundin oder Nachbarin, die zu Weihnachten in großen Stress verfällt: Ums Kind kümmern, heimlich Geschenke besorgen, den Christbaum schmücken und, und, und.

Wenn du weniger Stress hast, könntest du deine Hilfe anbieten. Selbst wenn es nur ein oder zwei Stunden sein sollten, sind die meisten Mütter für so eine Hilfe sicher sehr dankbar!

5Nutze deine Talente für andere!

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Oft werden zur Adventszeit handgemachte Dinge verkauft, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Diese Konzepte sind aber auf freiwillige Helfer angewiesen. Wenn du also ein Talent im Häkeln, Stricken, Nähen, Kochen, Backen oder sonst irgendwas hast, kannst du das sinnvoll einsetzen!

6Mache bedürftigen Kindern zu Weihnachten eine Freude!

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Es gibt viele kreative Aktionen, um vor allem bedürftigen Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen. Ein Beispiel ist die seit 1993 stattfindende Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Dabei wird ein Schuhkarton verziert, mit altersgerechten Geschenken befüllt und an bedürftige Kinder verschickt. Aber es gibt auch zahlreiche andere Möglichkeiten. Vielleicht gibt es unterstützenswerte Aktionen vor Ort? Du wirst sicher fündig!

7Spende Geld für gute Zwecke!

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Gut, das ist naheliegend und ziemlich oldschool. Aber es kann sehr hilfreich sein, zumindest wenn du sorgfältig auswählst, an wen du spendest. Bei vielen Organisationen kommen zu Recht Zweifel auf, ob die Spenden tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Erkundige dich also über verschiedene Spendenmöglichkeiten. Im Idealfall gibt es lokale oder regionale Vereine, deren Arbeit gut nachprüfbar ist. Da ist dein Geld sicher besser aufgehoben, als bei den meisten internationalen Stiftungen.