Dass Linke Straßennamen umbenennen wollen und sich dabei vorher oft nicht gerade perfekt über die Namen informieren, ist so etwas wie ein Running Gag. Aber das hier sprengt alle Maßstäbe…

Washington Post fordert eigene Umbenennung

Was sich nach Satire anhört, ist den USA skurrile Realität. In einem Kommentar forderte die Tageszeitung Washington Post nämlich die Umbenennung der Washington and Lee University.

Der Vorwurf: Der erste Präsident der Vereinigten Staaten und der berühmte Bürgerkriegs-General sollen rassistischen Terror betrieben haben. Als Konsequenz daraus zog der Autor des Artikels: Die Uni muss umbenannt werden!

Umbenennungsversuch erntet Spott im Netz

Einen Haken an der Sache gab es dann aber doch: Der Autor schien vergessen zu haben, für welche Zeitung er schrieb. Prompt hagelte es Häme auf Twitter: „Ihr heißt buchstäblich ‚Washington Post.“

Ein anderer Nutzer fragt in logischer Konsequenz: „Also sagt ihr damit auch, dass eure ‚Zeitung‘ rassistischen Terror betreibt?“

Gut, dass ihnen wenigstens niemand verraten hat, dass neben der Zeitung auch die Stadt Washington und der gleichnamige Bundesstaat umbenannt werden müssten.

Wie kommt man auf sowas?

Ein anderer Twitter-Nutzer hatte einen ganz eigenen Erklärungsansatz für den unsinnigen Artikel:

Jungs, kann es sein, dass es euch einfach langweilig wurde, den ganzen Tag herumzusitzen und Bier zu trinken?“