Die deutschen Amtskirchen von heute – die katholische und im Besonderen die evangelische Kirche – entblöden sich nicht, den Steigbügelhalter für die herrschende Mainstream-Meinung zu spielen. Da wird ganz gerne verlautet, dass es nicht miteinander vereinbar sei, gleichzeitig Christ und z. B. Parteimitglied der AfD zu sein. Flüchtlingsboote werden als Altar benutzt. Der Begriff „Abendland“  soll nicht mehr benutzt werden, weil er andere Menschen „ausgrenzt“.

Kein Wunder also, dass sich Konservative heute von den Kirchen abwenden und nichts mehr vom Christentum wissen wollen. Das ist aber falsch. Denn das, was sich heute als Christentum bezeichnet, ist nicht mehr als ein müder Abklatsch linker Weltanschauung mit einer kleinen Prise lieber Jesus. Echtes Christentum ist ganz anders – und vor allem patriotisch. Wir sagen euch, warum.

1
Christus bei Maria und Martha / Jan Vermeer – gemeinfrei

Christus war ein Patriot.

In der Bibel werden genau zwei Stellen genannt, an denen Christus in Trauer weinte. Einmal, als sein Freund Lazarus gestorben war, und ein weiteres Mal, als er Schmerz über das Schicksal seines geliebten Volkes Israel empfand. Jeder Christ ist dazu berufen, Christus nachzufolgen.

2
Frank Wright Bourdillon – Gemeinfrei

»Du sollst Vater und Mutter ehren.«

Jeder Christ kennt die zehn Gebote, die ihn zu einem tugendhaften und gottgefälligen Leben auffordern. Wer Vater und Mutter liebt, empfindet Respekt und Dankbarkeit für die Menschen, ohne die man selbst gar nicht erst auf Erden wandeln würde.

Es ist nur gerecht, dass man ihnen für dieses unfassbare Geschenk dankt. Und dazu gehört eben auch, deren Familie, Volk und Land zu lieben – denn nur durch sie erhält jeder Mensch seine Sprache, seine Sitten, seine Bräuche und damit alle Grundlagen, um überhaupt ein gutes Leben führen zu können. Ganz einfach: Ohne Volk und Heimat wären wir nur die Hälfte – Gott will, dass wir das nicht vergessen.

3
A Little Coaxing / William Adolphe Bouguereau – gemeinfrei

»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«

Wohl kaum ein christliches Gebot wird derart oft falsch interpretiert oder umgedeutet, um die deutsche Asylpolitik zu verteidigen. Dabei ist sie – einmal richtig verstanden – das beste Argument gegen unregulierte Masseneinwanderung. Zunächst einmal lautet das Gebot in seinem Wortlaut:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.

Wir sollen den Nächsten wie uns selbst lieben – also nicht wie ein Grüner die eigene Kultur verneinen und das Fremde völlig überhöhen.

Thomas von Aquin, der wohl bedeutendste Kirchenlehrer der katholischen Kirche, hat seinerzeit festgehalten, dass Nächstenliebe Grenzen hat und dementsprechend priorisiert werden muss.

So wie ein Familienvater zuallererst seiner Familie Treue schuldet, so sollte sich jeder christliche Deutsche zuallererst um das Wohl seines Landes sorgen, bevor er an Afrika und Asien denkt.

4
Clemens Bewer – gemeinfrei

Christliche Familien stärken das Land.

Man mag es zwar kaum glauben, aber es gibt auch heute noch Großfamilien – und die sind im Normalfall traditionell christlich. Jeder Christ soll fruchtbar sein, seine Familie und Vorfahren ehren, nicht lügen und vor allem nicht ehebrechen.

Laut christlicher Vorstellung besteht jede Familie grundsätzlich immer aus Mann, Frau und Kindern mit klaren Geschlechterrollen – triggered!

5
Lieder der Engel / William Bouguereau – gemeinfrei

Christliche Liebe verbietet linken Selbsthass.

Wenn Gott alle Dinge geschaffen und für gut befunden hat – »und er sah, dass es gut war«dann ist jede Form des linken Selbsthasses eine Beleidigung gegen Gott.

6
Christus treibt die Händler aus dem Tempel / Rembrandt van Rijn – gemeinfrei

Das Christentum ist gegen den Mainstream.

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Johannes 14,6

Christus selbst ist das allerbeste Beispiel eines Revolutionärs gegen den Mainstream. Er hat auf eine völlig neue Art gepredigt, die Händler aus dem Tempel gejagt und letzten Endes die lokalen Machthaber in hellen Aufruhr versetzt.

Wie kann sich ein Christ heute, angesichts dieser Tatsachen, guten Gewissens für den antichristlichen Mainstream stark machen?

7
Die zehntausend Märtyrer / Jacopo Potormo – gemeinfrei

Christen sind der natürliche Feind des Kommunismus und des Nationalsozialismus.

Mit seiner Lehre von der Erbsünde widerspricht das Christentum jeder Utopie von Menschheitsfortschritt, Rassenkampf und Paradies auf Erden. Es bejaht die Existenz der Völker mit all ihren Traditionen, Sitten und Gebräuchen.

Dementsprechend wurden Christen von Kommunisten und Nationalsozialisten stark bekämpft. Davon zeugen nicht weniger als 415 Märtyrer, die allein in Deutschland zwischen 1933 und 1945 wegen ihres Glaubens getötet wurden. Auch Claus Schenk Graf von Stauffenberg und die Geschwister Scholl waren übrigens gläubige Christen.

Im Spanischen Bürgerkrieg wurden mehr als 6.000 Katholiken von den marodierenden Roten Brigaden getötet. Mehr als 1.700 von ihnen wurden bis heute selig- oder heiliggesprochen.

8
Joan of Arc / Harold Piffard – gemeinfrei

Christen kämpfen für ihr Vaterland.

Die Geschichte ist voll von zutiefst gläubigen Christen, die tapfer für ihr Land kämpften und nicht selten sogar ihr Leben dafür ließen. Die Heilige Jeanne d’Arc etwa, die im zarten Alter von 17 Jahren auszog, um ihr geliebtes Frankreich von den Engländern zu befreien. Gott selbst hatte es ihr befohlen, heißt es.

Nicht zu vergessen Matthias Johann Graf von der Schulenburg, Prinz Eugen von Savoyen, Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, König Johann III. Sobieski, Adolf Graf von Schwarzenberg, Don Juan de Austria, Jean Parisot de la Valette, Wilhelm von Roggendorf, Niklas Graf Salm, Georg „Skanderbeg“ Kastriota, Isabella I. von Kastilien, Jacques Cathelineau, Hermann von Salza, Karl Martell, Kaspar Röist, Ludwig IX. und viele weitere. Man könnte ewig so weitermachen.

9
Die Ungarnschlacht / Michael Echter – gemeinfrei

Das Christentum hat Deutschland geprägt.

Jahrhundertelang kämpften die zerstrittenen germanischen Stämme in wechselnden Koalitionen gegeneinander. Als Otto I. 955 bei der Schlacht auf dem Lechfeld die Stämme einigte und die einfallenden Ungarn zurückschlug, war dies die Geburtsstunde der deutschen Nation – unter christlichem Banner.

In den folgenden Jahrhunderten wurde Deutschland zum Träger des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Wer dieses Reich regierte, hatte den zweithöchsten Rang der Christenheit inne – gleich nach dem Papst. Das sollte man bedenken, bevor man das Christentum voreilig abkanzelt.

10
Stillleben mit Bibel / Vincent van Gogh – gemeinfrei

Der Katechismus der Katholischen Kirche verpflichtet zur Heimatliebe.

Der Katechismus der katholischen Kirche ist quasi das offizielle Handbuch des katholischen Christen. Dort heißt es unter Nr. 2239:

»Pflicht der Bürger ist es, gemeinsam mit den Behörden im Geist der Wahrheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit zum Wohl der Gesellschaft beizutragen. Die Heimatliebe und der Einsatz für das Vaterland sind Dankespflichten und entsprechen der Ordnung der Liebe.«

11
Der heilige Georg im Kampf gegen den Drachen / Raffael – gemeinfrei

Christus will, dass wir zu Helden und Heiligen werden.

Als Christus in der Bergpredigt äußerte, dass man seinem Gegner auch die andere Wange hinhalten soll, hatte er sicherlich keine kollektive Selbstaufgabe zugunsten eines anderen im Sinn.

Vielmehr fordert er dazu auf, die Spirale von Gewalt und Gegengewalt zu brechen und Souverän seiner eigenen Emotionen zu werden. Er selbst hielt eben nicht die andere Wange hin, als er vor den Hohepriestern angeklagt und geschlagen wurde – er verfluchte sie.

Christus will keine übersensiblen Schneeflöckchen, die bei jeder Gelegenheit nachgeben und dann auch noch meinen, das sei Barmherzigkeit. Christus will Menschen, die ein wahrhaftiges und sinnvolles Leben führen, die in Würde ihr Kreuz tragen, ihrem Egoismus entsagen und für ihre Nächsten kämpfen. Nichts für linke Betas.