Barack Obama und sein Vizepräsident Joe Biden haben die Kriege in Afghanistan und im Irak verlängert und Libyen, Syrien und den Jemen verwüstet. Donald Trump hat, wie angekündigt, dem IS die Hölle heiß gemacht. Einen Krieg angezettelt hat er aber nicht. Im Gegenteil…

1Trump holt Abkommen zwischen Sudan und Israel

White House

Eigentlich hat der Sudan Israel niemals anerkennen wollen. Doch am 24. Oktober 2020 verkündeten beide Länder, ihre Beziehungen endlich zu normalisieren.

Dem Abkommen war Trumps Ankündigung vorausgegangen, den Sudan von der Liste der Terrorunterstützer zu streichen.

2Trump bringt arabische Länder und Israel an den Tisch

White House

Am 15. September 2020 kamen im Rosengarten des Weißen Hauses mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain gleich zwei arabische Staaten an den Tisch, um diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen. So ein Abkommen hatte es seit 1994 nicht mehr gegeben.

„Wir sind heute hier, um den Lauf der Geschichte zu ändern“, sagte Trump zurecht. „Nach Jahrzehnten des Konflikts begehen wir den Beginn eines neuen Nahen Ostens.“

3Trump schließt Balkan-Pakt

White House

Nach Jahren erfolgloser Gespräche, beschlossen der Premierminister des Kosovo und Serbiens Präsident am 4. September 2020 die „ökonomische Normalisierung“. Natürlich im Weißen Haus.

Eine Initiative von Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die beiden ehemaligen jugoslawischen Staaten an den Tisch zu bekommen, war noch im April 2019 gescheitert.

4Endlich raus aus Afghanistan?

Seit 19 Jahren befindet sich die NATO im Kriegseinsatz in Afghanistan. Viele dürften heute also gar nicht mehr wissen, warum auch deutsche Soldaten am Hindukusch hocken.

Anfang Oktober hat ein Tweet des US-Präsidenten Hoffnung gemacht, dass wenigstens die verblieben US-Soldaten, zum Weihnachtsfest abgezogen sein könnten.

5Trump knackt Nordkorea

White House

Zugegeben: Trumps Rhetorik gegenüber Nordkoreas Diktator Kim Jong-un war 2018 schon richtig aggressiv. Andererseits wusste Trump auch genau, dass die Bomben vom „kleinen Raketenmann“, wie er Kim nannte, kaum weiter fliegen als eine Silvesterrakete.

Trumps Poker ging auf: Am 12. Juni 2018 traf er Kim in Singapur – das erste Treffen zwischen den Anführern der beiden – technisch noch im immer im Krieg befindlichen – Staaten überhaupt.

Rund ein Jahr später war Donald Trump sogar der erste amtierende US-Präsident, der Nordkorea besuchte. Ein historischer Deal mit Chinas kommunistischen Verbündeten in einer zweiten Amtszeit scheint gut möglich. Nach seiner Wiederwahl wolle Trump jedenfalls weiterverhandeln.