Klar kannst du deine Meinung offen sagen. Du kannst auch gerne ein witziges TikTok-Video dazu machen. Aber dann musst du halt damit leben, dass der linke Mob dein Leben zerstört. So ist das halt jetzt. Willkommen im Jahr 2020.

All Lives Matter? Nicht wirklich…

Das Video der 19-jährigen Studentin Ashleigh Brock ist nur wenige Sekunden lang. Hochgeladen hat sie es Ende Juni auf der Videoplattform TikTok.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Wenn Schwarze in den USA andere Schwarze umbringen, interessiert das keinen. Wenn Schwarze irgendwelche Weißen umbringen, interessiert das auch keinen. Wenn Weiße aber einen Schwarzen umbringen, dann brennen Barrikaden und alle flippen aus. Dann spricht das ganze Land von strukturellem Rassismus.

Ashleigh hat diese Feststellung in ihrem Videoclip parodiert und damit die „Black Lives Matter“-Aktivisten vorgeführt. Die Folgen waren heftig.

Geteert und gefedert für einen 9-Sekunden-TikTok-Scherz!

Ashleigh muss die Veröffentlichung ihres Videos jetzt teuer bezahlen. Auf Twitter wird die Studentin öffentlich an den Pranger gestellt.

Unter dem Hashtag #ashleighbrockisracist fordert der Twitter-Kanal mit dem Namen #blacklivesmatter „ernsthafte Konsequenzen“ für ihre „Taten“. Und mit Taten sei natürlich „Rassismus gemeint“.

Anstatt die Studentin zu verteidigen, wirft ihre Uni sie raus!

Tatsächlich reagiert ihre Universität, die Hardin Simmons University (HSU) in Texas, sofort. Die Studentin wird verwiesen. Aber nicht nur das.

Dem Präsidenten der Hochschule Eric Bruntmyer ist es wichtig, in einem persönlichen Statement zu betonen, dass es sich bei Ashleighs Video um einen „zutiefst enttäuschenden und inakzeptablen Beitrag“ gehandelt habe. Dieser reflektiere „nicht die christlichen Werte“ der Uni. „Was die Studentin getan hat, war falsch“, so Bruntmeyer.

Meinungsfreiheit? Schnee von gestern!

Der linke Mob strich also einen kampflosen Sieg ein. Ein Uni-Präsident spricht von Black Lives Matter als „einer Gott-gegebenen Wahrheit“. Und die Meinungsfreiheit – die in den USA im ersten Verfassungszusatz garantiert wird – ist höchstens noch auf dem Papier gültig.

Man habe sofort nach Bekanntwerden des Videos, die „nötigen disziplinarischen Maßnahmen eingeleitet“, erklärt die Uni der Öffentlichkeit zufrieden.

Und: „Wir können bestätigen, dass die Studentin, die mit diesem Vorfall in Zusammenhang steht, nicht mehr an der Hardin Simmons University eingeschrieben ist.“

Reaktionen im Netz sind eindeutig!

Während der Denunziant seinen Willen bekommen hat, halten auf Twitter die meisten Nutzer zu Ashleigh. Was an dem Video – und einigen anderen, die sie produziert hat – rassistisch sein soll, können sie nicht verstehen.

via Ashleigh Brock

Für den linken Mob ist weiter klar: Ashleigh ist eine Rassistin. Dass ihr Freund laut Facebook-Profil offenbar ein Latino ist, hilft ihr nicht. Ashleighs Schicksal: ein weiterer Präzedenzfall, der sicher auch auf andere Studenten Eindruck machen wird. Frei nach Mao Tse-Tung: „Bestrafe einen, erziehe Hundert.“