Auch zwei Monate nach dem Tod von George Floyd gibt es in der US-Stadt Portland noch Antifa-Krawalle. Jetzt haben Linksextremisten öffentlich Bücher und Flaggen verbrannt.

Wir kommen in die Phase der Bücherverbrennung

Ein Video, das innerhalb kürzester Zeit viral ging, zeigt, wie vermummte „Black Lives Matter“-Anhänger unter anderem Bibeln ins Feuer werfen.

Weitere Videos zeigen, wie US-Flaggen hochgehalten und wie in einer bizarren Zeremonie in Flammen gesetzt werden.

Die öffentliche Bücherverbrennung ist der vorläufige Höhepunkt der seit Wochen immer radikaleren Unruhen in Portland. Zuvor waren bereits Gebäude angezündet und Polizisten mit Feuerwerkskörpern attackiert worden.

Beobachter fühlen sich an Nazi-Zeit zurückerinnert

Zahlreiche Nutzer in den sozialen Netzwerken ziehen eine Parallele zwischen den Antifa-Bücherverbrennungen in Portland und denen der Nazis im Jahr 1933. Viele zitieren dabei den bekannten Ausspruch des italienischen Kommunisten Ignazio Silone:

»Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘, nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘!«

Der Vergleich mit den Methoden der Nationalsozialisten liegt nicht nur nahe, er ist offenkundig. Und erneut muss man an das berühmte Zitat von Heinrich Heine denken: „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“