Anzüge werden immer seltener getragen, aber manchmal kommst du dann doch nicht drum herum. Wenn du diese Fehler vermeidest, werden selbst diejenigen dein Stilbewusstsein bemerken, die selbst keine Ahnung haben!

1Die Ärmel deines Hemdes sind zu kurz!

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Die Hemdsärmel sollten immer ein kleines bisschen länger als die des Sakkos sein. Aus diesem Grund kann man im Laden oft Hemden mit etwas verlängerten Ärmeln kaufen.

Faustregel ist: Du solltest die Arme nach vorne ausstrecken können, ohne dass dein halber Unterarm entblößt wird. Besser die Ärmel stehen etwas zu viel über als zu wenig. Kurzärmelige Hemden sind also grundsätzlich streng verboten!

2Dein Sakko ist ständig geöffnet!

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Klar, es ist etwas bequemer, das Sakko offen zu lassen. So ist das aber eigentlich nicht gedacht. Öffnen ist nur im Sitzen erlaubt!

Einzige Ausnahme: Wenn du einen Dreiteiler trägst – also unter dem Sakko einen Pollunder oder eine Weste – darf das Sakko immer geöffnet bleiben.

3Dein Sakko ist komplett geschlossen!

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Zwar gibt es traditionellere Anzugjacken, wie Janker oder Doppelreiher, die man vollständig schließt. Aber bei den üblichen zwei- oder dreiknöpfigen Sakkos wird der unterste Knopf immer (!) offen gelassen. Das sieht lässig aus und hält sich schon seit Jahrzehnten!

4Du trägst eine Krawatte zum Button-Down-Hemd!

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Dieses Hemd hat keine eingesteckten Kragenstäbchen. Deshalb wird der Kragen mit Knöpfen fixiert. Es gilt als sportliches Freizeit-Hemd und wird niemals zum Anzug getragen.

5Dein Hemd hat eine Brusttasche!

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Wenn du mit deinen Kumpels grillst, darf dein Hemd gerne kurzärmelig sein und auch eine Brusttasche haben. Aber sobald du einen Anzug trägst, lässt du das bitte!

Unter deutschen Verbindungsstudenten gibt es deshalb sogar die weitverbreitete Tradition, dem Gegenüber die Brusttasche mit einem Ruck vom Hemd zu reißen. Auch wenn das bedeutet, dass man die Kosten dafür übernehmen muss, ist es der Spaß manchen wert!

6Dein oberster Hemdsknopf ist offen!

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Zu einem Anzug gehört ein Lang- oder Querbinder (Krawatte oder Fliege). Dann müssen aber alle Knöpfe geschlossen bleiben, um ein ordentliches Erscheinungsbild zu wahren.

Sollte sich das sehr unangenehm anfühlen, hat dein Hemd vielleicht nicht die richtige Kragenweite für dich! Wenn um 3 Uhr morgens noch gezecht wird, ist das natürlich was anderes.

7Dein Hemd ist bunt!

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Grundsätzlich gilt, dass zu einem Anzug ein weißes Hemd getragen wird. Farbliche Akzente kannst du mit Manschettenknöpfen, Schals, Lang- und Querbindern oder Einstecktüchern setzen.

Bunte Hemden sehen dagegen fast immer lächerlich aus! Ausnahmen bilden zum Beispiel schlichte hellblaue Hemden. Aber rote, grüne oder gar neon-farbene Hemden sind immer tabu!

8Dein Gürtel und deine Schuhe haben unterschiedliche Farben!

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Jeder mit ein wenig Stilempfinden merkt schnell den Unterschied und erkennt: Zu braunen Schuhen wird ein brauner Gürtel getragen und schwarze Schuhe verlangen einen schwarzen Gürtel!

9Deine Krawatte ist zu lang oder zu kurz!

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Die Krawattenspitze sollte sich, wenn du einen geraden Rücken machst, knapp über dem Hosenbund befinden. Aber zu kurz sollte sie auch nicht sein, wenn du nicht im Zirkus auftreten möchtest.

Als Faustregel kannst du dir merken: Alles zwischen Hosenbund und Bauchnabel ist noch irgendwie erlaubt. Darunter oder darüber machst du dich lächerlich!

10Du trägst Sneaker zum Anzug!

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Ja, gerade „Trendsetter“ setzen sich gerne über diese Regel hinweg. Streng genommen gehören Turnschuhe aber immer zum Freizeitoutfit und nie zum Anzug. Auch, wenn sie komplett schwarz sind!