Trans-Frauen – also geborene Männer, die sich als weiblich identifizieren – werden immer häufiger im Frauensport zugelassen. Ihren körperlichen Vorteil nutzen sie, um Preise abzuräumen.

 Eine Gruppe Sportlerinnen sprach sich nun öffentlich dagegen aus. Daraufhin veröffentlichte ein LGBTQ-Reporter persönliche Informationen, um die Kritikerinnen einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.

Männer im Frauensport?

Fälle wie der des Ringers Mack Beggs sind längst an der Tagesordnung: Der geborene Mann tritt als Transfrau in Frauenwettkämpfen an und wurde so schon mehrmals texanischer Meister.

Wegen solcher Ereignisse hat der Staat Idaho die „Fairness im Frauensport“-Verordnung erlassen, die nur geborene Frauen zulässt. Die Sportorganisation National Collegiate Athletic Association (NCAA) hat sich bereits dagegen positioniert und will nun entscheiden, ob sie sich an die Verordnung hält.

Frauenrechte vs. Transgenderrechte

Über 300 Sportlerinnen haben unter dem Namen Save Women’s Sports einen offenen Brief an die NCAA geschrieben, in dem sie darum bitten, die Verordnung ernst zu nehmen.

nensuria – iStock

Die Frauen sprechen sich dafür aus, dass jeder die „Möglichkeit zum sportlichen Wetteifern“ haben solle. Allerdings verlange sportliche Gleichheit, dass Frauensport biologischen Frauen vorbehalten sei. Jahrzehntelang habe die Bewahrung dieses Prinzips dabei geholfen, Diskriminierung von Frauen zu überwinden.

Transfrau bedroht Sportlerinnen

Dawn Ennis ist das ein Dorn im Auge. „Amerikas erster Transgender-Journalist“, wie sich Ennis selbst nennt, hat auf der LGBT-Sportseite Outsports die 309 Unterzeichnerinnen „gedoxxed“. Also ihre Namen gegen ihren Willen veröffentlicht.

via outsports

In seinem Artikel fordert er: „Jene, die sich für Diskriminierung einsetzen, sollten zur Verantwortung gezogen werden.“ Die ganze Rhetorik klingt nach einer Jagd. „Martina Navratilova und ihre Mitunterzeichnerinnen konnten sich nicht vor uns verstecken“, schreibt Ennis bereits in der Einleitung.

Kritik folgt auf dem Fuße

Unter dem Artikel befindet sich kein einziger positiver Kommentar. Ein Nutzer schreibt: „Und wenn jemandem ein Stein durch’s Fenster geworfen wird, kannst du behaupten: ‚Gewalt lehnen wir ab!‘. Diese widerliche Hinterhältigkeit.“

@lifeafterdawn – via twitter

Save Women’s Sports bezeichnete die Veröffentlichung durch „Outsports und andere einschlägige, extremistische“ Gruppen als „beschämend“. Sie bekannte sich zum friedlichen Dialog und gegen die Mobbingtaktiken der LGBT-Szene, die zu Drohungen und Gewalt führen können.

Die Wissenschaft hat einen klaren Standpunkt

Neuseeländische Forscher haben herausgefunden, dass gesunde junge Männer durch eine Gender-Hormontherapie „keinen signifikanten Verlust an Muskelmasse“ haben, wenn die olympisch zugelassenen Hormonmengen eingenommen würden.

TeamDAF – iStock

Auch bezüglich Knochenstruktur, Lungenvolumen und Herzgröße seien Männer im Vorteil. Diese „werden durch eine Hormontherapie nicht verändert“. Die Schlussfolgerung der Forscher: „Der Vorteil, den Transfrauen durch die Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees erhalten, sind eine untragbare Ungerechtigkeit.“