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Viele Mütter haben Schwierigkeiten, ihrem Neugeborenen die benötigte Menge an Muttermilch zur Verfügung zu stellen – oft ist Domperidon der letzte Ausweg: Ein Medikament, das die produzierte Milchmenge steigert.

Auch die US-amerikanische Trans-Frau Gabrielle Darone greift auf das Medikament zurück. Dabei ist sie nicht einmal schwanger. Als geborener Mann ist das nicht möglich, aber Stillen möchte sie trotzdem.

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Bizarre Schwangerschafts-Simulation: Trans-Frau nutzt Elektro-Stimulationsgerät um Geburtsschmerzen nachzuahmen

Darone, die sich selbst als „Mutterprinzessin“ bezeichnet, hat eine Fantasie: schwanger zu sein und ein Kind zu kriegen. Dabei steht der Trans-Frau, die, als sie sich noch als Mann identifizierte, zwei Kinder mit einer Frau gezeugt hat, ihr biologisches Geschlecht im Weg.

Screenshot Twitter

Weil sie ihre Fantasie trotzdem ausleben möchte, entschloss sie sich dazu, eine Schwangerschafts-Simulation zu starten und zum Schluss sogar eine Fake-Geburt durchzuführen. In einer Facebook-Gruppe für Mütter, die Domperidon nutzen, erzählt sie davon.

Screenshot Facebook

So erklärt die Trans-Frau, ein Elektro-Stimulationsgerät nutzen zu wollen, damit sich die Geburt auch wirklich echt anfühlt – inklusive der typischen Schmerzen.

Schwangerschaft als Planspiel: »Zukünftige Ex-Frau« und Kinder sollen nicht dabei sein, dafür am liebsten ein fremdes Baby

„Ich habe keinen endgültigen Zeitplan für die Geburt, stelle mir aber vor, vier Stunden lang aktive Geburtswehen zu haben – abhängig davon, wie gut ich mit dem Schmerz klarkomme und wie schnell ich die Stärke der Stromstöße erhöhen und verringern kann“, beschreibt Darone die Prozedur der Geburts-Simulation.

Screenshot Twitter

Ihre Frau bezeichnet Darone als „zukünftige Ex-Frau“, mit der sie sich noch eine Wohnung teilt und deswegen kooperieren muss: Schließlich möchte sie ihre Geburts-Simulation ohne Frau und Kinder durchführen und braucht Ruhe für sich.

Screenshot Facebook

Dafür hätte sie aber gerne ein fremdes Baby zum Stillen nach der Geburt: „Da es nach der Geburt am Samstag kein Baby geben wird, wäre es eine Traumvorstellung für mich, das Kind von jemand anderem zu füttern. Wenn mir jemand ein Angebot machen könnte, wäre das unendlich großzügig.“

Kindesmissbrauchs-Vorwürfe: Handelt die Trans-Frau aus einem sexuellen Fetisch heraus?

Während die Moderatoren der Facebook-Gruppe die Trans-Frau vor Kritik abschirmen und Kommentarspalten deaktivieren, erntet sie auf Twitter viel Kritik und Kopfschütteln.

Screenshot Twitter

So erhebt Twitter-Nutzer @TreeBirdFish schwere Vorwürfe gegen die Trans-Frau: „Ich bin dermaßen verwirrt! Ist diese ganze Sache mit der Fake-Schwangerschaft eine Art Fetisch? Wenn ja, fragt diese Person einfach mal danach, ein Baby missbrauchen zu dürfen? Was passiert hier?“

Screenshot Twitter

Was wirklich im Kopf der Trans-Frau mit Schwangerschafts-Wunsch vorgeht, bleibt unklar. Fakt ist jedoch: Sexuelle Fantasien über Schwangerschaft, Muttermilch und Menstruation sind typische Anzeichen einer autogynophilen Störung.

Dabei handelt es sich laut den Psychiatern Peter Falkai und Hans-Ulrich Wittchen um die „Neigung eines Mannes, sexuelle Erregung durch die Vorstellung von sich selbst als Frau zu erlangen“.