1Väter machen ihre Kinder klüger!

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Bereits in den 1990ern fand man heraus: 1- bis 2-jährige Kinder haben höhere kognitive Fähigkeiten, wenn ihr Vater mit ihnen in den ersten Lebensmonaten gerne gespielt hat. Das haben gleich mehrere Studien belegt.

2Väter sind wichtig für die Beziehungsfähigkeit!

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Wissenschaftler konnten beobachten, dass US-amerikanische und norwegische Kinder, deren Väter im Zweiten Weltkrieg kämpften, Schwierigkeiten hatten, funktionierende Beziehungen als Erwachsene aufzubauen. Weitere Studien zeigten, dass „vaterlose“ Vorschulkinder tendenziell unbeliebter sind.

All das gilt ganz besonders für Söhne. Eine Studie mit knapp 9.000 Erwachsenen zeigte, dass Männer nach dem Tod ihres Vaters dieselben gesundheitlichen Probleme entwickeln wie nach einer schlimmen Scheidung.

3Gute Väter machen ihre Söhne zu guten Männern!

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Jungs mit einem guten Draht zu ihrem Vater haben nicht nur bessere soziale Fähigkeiten, sondern legen auch mehr Wert auf Moral. Studien konnten zeigen, dass sie sich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stark an ihrem Vatervorbild orientieren und in ihrem Charakter gefestigter sind als Söhne, die ohne Vater aufwachsen mussten.

4Väter schützen Töchter vor schlechter Behandlung!

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Je warmherziger und enger die Beziehung eines Mädchens zu ihrem Vater ist, desto besser für sie. Denn eine gute Vaterbeziehung hat einen großen Einfluss auf die Art ihrer Beziehungen. Und es schützt sie vor „frühem und sexuell risikoreichem Verhalten“, fand Danielle DelPriore 2017 in einer Studie heraus.

Töchter mit distanzierten Vätern trauen Männern nicht zu, längere Beziehungen aufrechtzuhalten. Sie lassen sich deshalb eher auf unverbindliche Sexbeziehungen ein und umgeben sich mit promiskuitiven Freunden. Dieses Verhalten wiederum steht laut anderer Studien im Zusammenhang mit einem weniger glücklichen Leben.

5Väter machen Kinder gesünder, erfolgreicher und weniger kriminell!

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Das hat die Universität von Pennsylvania herausgefunden: Wenn ein Kind einen starken, liebenden Vater hat, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, dass es ein College besuchen wird. Die Wahrscheinlichkeit dagegen, später uneheliche Kinder zu bekommen, sinkt um 75 Prozent. Und das Risiko, im Gefängnis zu landen, ist sogar ganze 80 Prozent geringer!

Liebende Väter halbieren außerdem das Risiko, dass ihre Kinder Anzeichen von Depression oder Angststörungen entwickeln. Des Weiteren sinkt das Risiko für Alkoholmissbrauch und Drogenkonsum.

6Väter machen ihre Kinder empathischer!

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Eine Langzeitstudie über die Dauer von 26 Jahren hat ergeben: Erwachsene, die einen fürsorglichen Vater hatten, haben eine deutlich höhere Fähigkeit zu Empathie! Sie können sich also besser in ihre Mitmenschen hineinversetzen und mitfühlen.

7Väter schützen ihre Kinder!

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Kinder, die ohne Vater aufwachsen, haben ein höheres Risiko, körperlich misshandelt zu werden. Außerdem steigt bei ihnen die Wahrscheinlichkeit von physischer und psychischer Verwahrlosung.

8Väter bringen ihren Kindern bei, mit Frust umzugehen!

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Dass Mütter einen stark ausgeprägten Schutzinstinkt haben, ist sehr wichtig. Väter sind etwas unvorsichtiger, was auch seine Vorteile hat. Zum Beispiel hat man herausgefunden, dass Kinder von ihren Vätern besser das Schwimmen lernen können, weil die sie auch mal an tiefere Wasserstellen lassen.

Außerdem spielen Väter oft aktiver mit ihren Kindern. Gleichzeitig reagieren sie langsamer auf frustriertes Jammern oder Schreien eines Kindes. Beides zusammen erhöht die Frustrationstoleranz des Kindes enorm!