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Es klingt wie Satire, ist aber keine. Die Pastorin preist sich selbst als „anti-rassistische Aktivistin“ und stellt das mit politischen Gottesdiensten unter Beweis.

Trayvon Martins letztes Abendmahl

Die Black Lives Matter-Unruhen keimten zuletzt nach George Floyds Tod 2020 auf. Begonnen hatten sie aber erstmals 2013. Damals war George Zimmerman für die Tötung des afroamerikanischen Jugendlichen Trayvon Martin freigesprochen worden.

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01 Trayvon Martin (links) und George Zimmerman (rechts). Screenshot Twitter

Zimmerman war nachts auf ehrenamtlicher Bürgerstreife durch seine Nachbarschaft unterwegs. Er rief die Polizei, als er den verdächtig wirkenden Martin bemerkte. In der folgenden Konfrontation zog sich Zimmerman mehrere blutige Verletzungen zu.

Er zog seine Waffe und erschoss den auf ihn einschlagenden Martin. Danach berief er sich auf Notwehr. Martin habe high gewirkt. Medien machten aus Latino Zimmerman einen Weißen, der aus rassistischen Gründen einen unschuldigen Schwarzen erschossen hätte.

Verrückte »Kirche« feiert politische Gottesdienste

Die New Yorker Middle Collegiate Church beschreibt sich bei Twitter mit den Worten: „Einladend. Künstlerisch. Inklusiv. Frech.“ Die MCC-Pastorin Jacqui Lewis feiert sich als „antirassistische Aktivistin“ und stellt das mit ihrem Glaubensverständnis unter Beweis.

02 Der Leib Christi mal ganz anders: Bunte Skittles. Screenshot Twitter

Denn anstatt die Kommunion mit Brot und Wein zu feiern, nimmt sie bunte Kau-Dragees und Eistee. So möchte sie an Trayvon Martin erinnern, weil der diese Produkte vor seinem Tod gekauft hatte. Die Süßigkeiten waren laut Lewis das „letzte Abendmahl vor seiner Kreuzigung“.

Das politisch korrekte Abendmahl sieht aus wie eine Handvoll Medikamente. Screenshot Twitter

Christen kritisieren, dass das verballhornte Abendmahl Gotteslästerung und Religionsmissbrauch sei. In den sozialen Netzwerken weisen außerdem viele darauf hin, dass Skittles, Limonade und Hustensaft zur Herstellung der Partydroge Sizzurp benutzt werden.

Das würde immerhin dazu passen, dass Trayvon Martin gedealt haben soll. Die Pastorin sieht die Süßigkeiten trotzdem als „das Essen eines Kindes“.