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Wer regelmäßig mit Freunden Playstation spielt und den hauseigenen Party-Voicechat dafür nutzt, sollte jetzt darauf achtet, was er sagt. Mit dem neuesten Update der Spielekonsole werden Gamer zur Denunziation ihrer Mitspieler angeregt.

DDR-Feeling im Playstation-Sprachchat: Wer etwas Falsches sagt, muss mit Konsequenzen rechnen

„Bitte sei dir dessen bewusst, dass Voice-Chats in Spielergruppen nun von Mitspielern aufgenommen und uns zugesendet werden können. Mit der Teilnahme am Voice-Chat stimmst du der Aufnahme deiner Stimme zu. Wenn Verhalten gemeldet wird, das den Community-Verhaltenskodex verletzt haben soll, hört die Playstation-Sicherheit die Aufnahmen ab, um dies zu überprüfen.“

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Fotocam – iStock

Diese Nachricht bekamen jüngst Playstation-Spieler zu sehen, nachdem sie ihr Konsolen-Update durchgeführt hatten. Und viele davon fielen aus allen Wolken: In den sozialen Medien hagelte es Kritik am Konsolen-Hersteller Sony.

Klima der Angst: Playstation-Spieler verunsichert über Sprachaufnahmen

So zeigt sich Twitter-Nutzer @Ginzin0 irritiert über das Update: „Was genau meint ihr mit ‚dagegen vorgehen‘, mit welchen Konsequenzen muss man rechnen? Sagen wir ich habe tausend Dollar für digitale Spiele ausgegeben und auf einmal fühlt sich jemand von einem meiner Worte angegriffen, meldet mich und Sony gibt ihm recht. Werde ich gebannt und verliere den Zugang zu meinen Videospielen?“

In einem weiteren Post ergänzt er: „Es ist ein Fass ohne Boden, weil sich in der heutigen Welt immer irgendjemand von irgendetwas verletzt fühlt.“

»Pixel-Antifa«: Werden Videospiele zum Sprachrohr linker Propaganda?

Aber wer bestimmt eigentlich, was als verletzend gilt und was nicht? In Deutschland kündigte Spiele-Entwickler „Electronic Arts“ jedenfalls jüngst eine Kooperation mit zwei linken Organisationen an.

MCMLXXXI – iStock

Einerseits die Initiative „Keinen Pixel den Faschisten“, die auf ihrer Homepage für eine „antirassistische, LBGTQIA+-freundliche und feministische Videospielkultur“ wirbt. Anderseits „Good Gaming – Well Played Democracy“.

Beide Organisationen werden unter anderem von der linken Amadeu-Antonio-Stiftung und ihrer Chefin, der ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane unterstützt – und wurden in einem Artikel der linken Wochenzeitung „Die Wochenzeitung“ als „Pixel-Antifa“ bezeichnet.

Twitter-Nutzer @RAZ0RFIST kritisiert die Entwicklung wie folgt: „Das Fernsehen stirbt aus. Das Kino ist tot. Es wird ein neues Sprachrohr für linke Propaganda gebraucht. Und ratet mal, was ganz oben auf der Liste steht!“