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Indoktriniert Coca Cola seine Angestellten? Das lassen zumindest einige Informationen vermuten, die ein mutmaßlicher Whistleblower öffentlich gemacht hat.

Einem Mitarbeiter wurde es einfach zu viel

Auf Twitter gingen sie viral: Vier Screenshots aus der Plattform „LinkedIn Learning“. Sie sollen Ausschnitte aus einem Onlinekurs zeigen, den Mitarbeiter der Coca-Cola Company absolvieren müssen.

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Die Bilder wurden der YouTuberin Karlyn Borysenko von einem frustrierten Angestellten des Getränkeherstellers zugespielt – und sorgen seitdem online für Furore.

Mit Rassismus gegen Rassismus

Das vorgebliche Ziel des Kurses: „Rassismus konfrontieren“. Eigentlich eine gute Sache, oder? Es sind die Mittel und Methoden, an denen sich die Gemüter erhitzen. Der erste Screenshot ist bereits bezeichnend: „Verstehen was es heißt, weiß zu sein, herausfordern was es heißt, rassistisch zu sein.“

„Weiß sein“ und „rassistisch sein“ sind demnach identisch. Doch damit nicht genug. Die Gleichsetzung weißer Hautfarbe mit negativen Eigenschaften geht weiter:

„Weniger weiß sein ist: weniger unterdrückend sein, weniger arrogant sein, weniger genau sein, weniger defensiv sein, weniger ignorant sein, bescheidener sein, zuzuhören, zu glauben, mit Gleichgültigkeit zu brechen, mit weißer Solidarität zu brechen“.

Die finale Aufforderung an die Teilnehmer: „Versuch, weniger weiß zu sein“.

Steckt umstrittene US-Autorin hinter dem Kurs?

Karlyn Borysenko schaffte es, den Kurs auf „LinkedIn Learning“ ausfindig zu machen. So konnte sie herausfinden, dass niemand anderes für dem Kurs verantwortlich ist als Robin DiAngelo.

via LinkedIn

Aus der Feder der umstrittenen US-Autorin stammen Werke wie: „Wir müssen über Rassismus sprechen: Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein“ oder Ich und White Supremacy. Wie man seine Privilegien erkennen, Rassismus bekämpfen und die Welt verändern kann.“