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Die Message des Songs: Ja, wir sind linksextrem, mordlustig, geisteskrank und stolz drauf.

K.I.Z steht für „Kannibalen in Zivil“

Das Hip-Hop-Trio K.I.Z. besteht aus den Musikern Tarek, Maxim und Nico. Bekannt sind die vor allem für ihre extrem gewaltverherrlichenden und deutschfeindlichen Texte.

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Am 3. September 2018 treten sie beim „Wir sind mehr“-Konzert gegen rechts in Chemnitz auf – einer von der Stadt geförderten und von staatlichen Sendern übertragenen Veranstaltung, auf der linke Bands wie Feine Sahne Fischfilet, Kraftklub und Die Toten Hosen spielen.

Ziel des von Bundespräsident Steinmeier beworbenen Events war damals, kurz nach dem Messermord an Daniel H. durch den Syrer Alaa S., den Protesten gegen Migrantengewalt ein linkes „Wir sind mehr“ entgegenzusetzen – und die Trauer um Daniel nicht „den Rechten“ zu überlassen.

Linke Gewalt als Markenkern

Besonders im Fadenkreuz von KIZ: Die Alternative für Deutschland (AfD). Eine Zusammenstellung der originellsten „Diss-Tracks“ gegen die AfD gibt Aufschluss über die Geisteswelt der deutschen Rap-Szene und zeigt: Besonders Jugendliche sollen durch ihre „Idole“ davon abgehalten werden, Sympathien für die blaue Partei zu entwickeln.

Frontmann von K.I.Z. ist Tarek, der sich selbst schon mal als „Skinhead Black“ bezeichnet. Ende 2019 ist er es, der im Musikvideo zum Song „Nach wie vor“ AfD-Politiker bestialisch ermordet.

Der neue Track mit dem Titel „Rap über Hass“ ist die erste Single aus dem bald erscheinenden gleichnamigen Album. Mitgeliefert hat das Trio auch ein passendes Musikvideo. Text und Bild lassen sich nur auf eine Weise deuten: als Kriegserklärung an Deutschland, das Christentum und den guten Geschmack.

Warum Linke K.I.Z. lieben

Für den Einstieg in den neuen Song haben die Musiker einen Rede-Ausschnitt des AfD-Politikers Bernd Baumann verwendet. Der kritisiert damals im Plenum des Bundestages die Wortwahl der drei Rapper beim „Wir sind mehr“-Konzert:

„Sänger grölen, wie gerne sie wörtlich Messerklingen in Journalistenfressen ramm’n, wie gern sie sich an brennenden Deutschlandfahnen wärmen und christliche Bibeln ins Feuer hinterherwerfen“, zitiert Baumann die Ausfälle. Für K.I.Z. ist die Kritik des Politikers jedoch kein Grund, in sich zu gehen. Im Gegenteil ist sie Ansporn, noch eine Schippe draufzulegen.

Gewalt wird zum Selbstzweck

Das Musikvideo zu „Rap über Hass“ ist schnell erklärt: Tarek spielt den psychopathischen Boss einer Firma, die offenbar ein gefährliches Produkt herstellt: das neue K.I.Z.-Album. Das wird dann von Maxim – einer Grinch-Version des Weihnachtsmannes – an nichtsahnende Menschen verteilt.

Sobald die Beschenkten das Paket öffnen, leuchten ihre Augen rot auf und sie beginnen zu morden. Nico – der dritte im Bunde – spielt die Rolle eines Reporters und kommentiert inmitten des Chaos begeistert: „Nach dem Selbstmordattentat schmeiß‘ ich eine Ibuprofen – Ich ficke Nazis wie Sophia Loren.“

Kurz: K.I.Z. nimmt in dem Song den Vorwurf, mit den eigenen Inhalten die Menschen zu Hass und Gewalt anzustacheln, wie ein Kompliment. Ganz offen erklären sie: „Gewalt ist keine Lösung und das soll sie auch nicht sein.“

Moralische Perversionen, um Rechte zu provozieren

Gewalt, um der Gewalt willen ist das Motto. Von der angeblichen moralischen Überlegenheit der Linken haben sich die Musiker endlich verabschiedet.

Im Kampf gegen Rechte, Konservative, Christen – so die Feinddefinition – ist jeder Tabubruch zu begrüßen: „Es sind dreißig Grad, aus dem Benz kommt Babygeplärr – Denn ich brate mir den Säugling grade medium-rare“, heißt es gleich zu Anfang.

An anderer Stelle singt man: „Wir machen eure Kids kaputt wie Heidi Klum – Mit frauenfeindlichem, antisemitischem Dreck – Leute denken, wir hätten was aus der Bibel gerappt.“

Im Refrain dann der Offenbarungseid: „Rap über Hass, das ist mein Gebiet – Ich rappe über Hass, in fast jedem Lied.“ Merkwürdig: Ist „Hass“ nicht eigentlich das kennzeichnende Verbrechen der Rechten?

Der neue K.I.Z.-Song zeigt, wo die Reise in Deutschland kulturell hingeht: 2021 wird die politische Linke die Maske fallen lassen. Ihre behauptete moralische Überlegenheit wird jetzt zum Freibrief für die offene Verfolgung Andersdenkender. Gewalt wird regelrecht herbeigesehnt – und Bands wie K.I.Z. spielen dazu die Begleitmusik.