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Obwohl der Täter den Hinterbliebenen gedroht hat, ist er jetzt freigekommen.

Mindestens drei Morde hat er begangen!

1974: Im Alter von 28 Jahren brachte der Australier Reginald Arthurell seinen Stiefvater mit einem Tranchiermesser um. Danach war er auf der Flucht und raubte 1981 mit einem Komplizen den Marineoffizier Ross Browning aus. Dann brachten sie ihre Opfer um.

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Arthurell mit seiner Verlobten, die er kaltblütig ermordet hat.
via The Australian

Der verstümmelte Körper war das „grausamste“, was die örtliche Polizei je gesehen hatte. Auch in weiteren Mordfällen wird Arthurell verdächtigt. Während seiner Haftzeit täuschte er eine Bekehrung zum Christentum vor und umgarnte die Sozialarbeiterin Venet Mulhall.

Sie setzte durch, dass Arthurell auf Bewährung entlassen wurde und versprach, sich um ihn zu kümmern. 1995 schlug Arthurell seine – inzwischen Verlobte – Venet mit einem Stück Holz tot. Zunächst bekam es niemand mit. Doch als ihr Bruder Paul Quinn
sich Sorgen um sie machte, kletterte er durch ein Fenster in ihr Haus. Was er dort fand, war schrecklich.

Täter lebte kranke Fantasien aus!

Quinn stieß auf seine totgeprügelte Schwester und fand am Tatort ein Foto von Reginal Arthurell. Dieser hatte sich nach dem Mord ein Kleid seiner getöteten Verlobten angezogen und die Fingernägel lackiert. Dann schoss er ein Selfie, auf dem er sich sinnlich an seine ausgestopfte Brust greift.

Nach dem Mord zog Arthurell ein Kleid seiner toten Frau an.
via The Australian

Für diese Tat bekam Arthurell 24 Jahre Freiheitsstrafe, von denen er bereits 23 abgesessen hat. In jüngster Zeit begann er, sich als „Miss Arthurell“ zu bezeichnen und kündigte an, sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen zu wollen.

Geschlechtsumwandlung auf Kosten des Steuerzahlers

„Es widert mich an, dass dieser Mann freikommen und seine Geschlechtsumwandlung mit dem Geld der Steuerzahler finanzieren wird“, sagte Paul Quinn The Daily Telegraph. Außerdem drohte Arthurell sowohl damit, Mulhalls Familie etwas anzutun, als auch mit einem Bombenanschlag auf ein Polizeipräsidium.

Arthurell (r.) auf dem Weg zum Gericht, nachdem er seine Verlobtet getötet hat.
via The Australian

Mulhalls Familie versuchte verzweifelt, per Petition eine Haftverlängerung von fünf Jahren zu erreichen. Vergeblich. Mehrere Behörden haben sich für eine frühzeitige Entlassung auf Bewährung ausgesprochen. Der Grund: Wenn Arthurell seine volle Strafe abgesessen hätte, gäbe es keine Rechtsgrundlage, um ihn nach der Entlassung zu beobachten.

„Er ist als Psychopath geboren und für den Rest seines Lebens wird er ein Psychopath bleiben.“, urteilt Quinn über Arthurell. „Er wird sich nie ändern. Er kennt keine Reue, kein Gewissen, er kennt keinerlei Mitgefühl.“