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Maximilian Pütz ist der bekannteste Pick-Up-Artist im deutschsprachigen Raum. In seinen Seminaren hilft er zahlreichen Männern, erfolgreicher im Umgang mit Frauen zu werden und zu einer authentischen Männlichkeit zu finden.

Im Gespräch mit FlinkFeed erklärt er, warum Frauen eben keine Feministen wollen – und was ihnen wirklich wichtig ist. 

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»Für Frauen zählt zu 80 Prozent die Persönlichkeit. «

FlinkFeed: Maximilian, verrate uns das große Geheimnis: Was macht Männer für Frauen anziehend?

Maximilian Pütz: So ein großes Geheimnis ist das gar nicht. Frauen haben viel feinere Sensoren als Männer, was andere Menschen angeht. Sie können schon anhand des Auftretens eines Mannes Anziehung für ihn empfinden. Er muss nicht schön sein, er muss nicht groß sein. Aber wenn er eine gewisse Aura hat, Selbstbewusstsein und Energie ausstrahlt – das ist etwas, was Frauen sofort attraktiv finden.  Und genau das ist natürlich nicht einfach zu erreichen.

Maximilian Pütz

FlinkFeed: Viele verbinden mit Pick-Up nicht viel mehr als Tricks und Kniffe, um Frauen möglichst schnell ins Bett zu kriegen. Ist da was dran?

Maximilian Pütz: Unser Coaching geht viel tiefer. Wir begleiten die Männer bei ihrer inneren Entwicklung, beantworten ihre Fragen, leiten sie an. Es ist eine Transformation, die wir vorantreiben. Das funktioniert nicht mit ein paar Tricks und ein paar Sprüchen. Damit bekommt man vielleicht mal einen One-Night-Stand, aber wenn ein Mann wirklich eine Frau in sein Leben ziehen will, mit ihr glücklich werden will, dann muss er länger und intensiver an sich arbeiten.

FlinkFeed: Das Aussehen spielt also keine Rolle?

Maximilian Pütz: Doch. Das sage ich auch meinen Klienten: Natürlich schätzen Frauen äußerliche Dinge wie Körpergröße, Stärke und maskuline Gesichtszüge. Aber lange nicht so dominierend, wie es umgekehrt bei Männern der Fall ist. Allgemein ist für Frauen zu 80 Prozent die Persönlichkeit entscheidend. Wenn du als Mann durchschnittlich aussiehst, kannst du theoretisch so viele Frauen haben, wie du willst. Du musst kein Sixpack oder ein hübsches Gesicht haben, um erfolgreich bei Frauen zu sein.

»Heutzutage wollen Männer Frauenversteher und beste Kumpels sein. Das funktioniert aber nicht.«

FlinkFeed: Warum haben viele Männer dann trotzdem Probleme mit dem anderen Geschlecht?

Maximilian Pütz: Heutzutage neigen Männer dazu, Frauen hinterher zu laufen, ihnen jeden Wunsch zu erfüllen. Sie wollen Frauenversteher und beste Kumpels sein. Dabei vergessen sie ihre eigenen Wünsche, ihre eigenen Bedürfnisse, ihre eigenen Werte. Die klassische Friendzone. Nicht gerade authentisch.

FlinkFeed: Wie kommt das?

Maximilian Pütz: Männer haben ihren festen Punkt in der Gesellschaft verloren. Sie sind orientierungslos. Es gibt keine Rollen mehr für sie, in denen sie sich klar von Frauen unterscheiden. Es gibt keine echten Vorbilder mehr. Unglaublich viele Männer wachsen ohne Väter auf und werden auch in Kindergarten und Schule nur von Frauen erzogen.

Maximilian Pütz

FlinkFeed: Wir reden also nicht nur von einem individuellen, sondern auch einem gesellschaftlichen Problem?

Maximilian Pütz: Absolut. Unsere Gesellschaft legt heute äußerst viel Wert auf eine krampfhafte Gleichmachung, auf Gendersensibilität, Frauenquoten und politische Korrektheit. Männer können kaum noch ihrer eigenen Wahrheit, ihrer eigenen Vision folgen, weil sie ständig unter Rechtfertigungszwang stehen und Frauen am besten alles recht machen sollen. Sie werden auch nicht mehr für ihre Leistungen geehrt.

FlinkFeed: In deinen Videos und Büchern sprichst du dich gegen den Feminismus aus. Warum?

Maximilian Pütz: Ich bin ein Mensch, der Ungerechtigkeiten hasst. Der heutige Feminismus ist ein Wohlstandsgeseier, dass sich Frauen nur leisten können, weil es uns hier so gut geht. Und warum geht es uns so gut? Wegen den Errungenschaften von Männern.

Ich bin für Freiheit und Selbstbestimmung, für ein gesundes Verhältnis zwischen Mann und Frau, dass die geschlechtlichen Unterschiede respektiert und sich an ihnen erfreut. Der rumheulende Opferfeminismus steht dem entgegen und schafft eine zwanghafte Konkurrenzsituation zwischen Männern und Frauen.

»Der heutige Feminismus ergeht sich in antimännlichen Verschwörungstheorien und kämpft nicht für Gleichstellung, sondern Übervorteilung.«

FlinkFeed: Gibt es heute auch einen berechtigten Feminismus in Deutschland?

Maximilian Pütz: Nein. Der heutige Feminismus ergeht sich in antimännlichen Verschwörungstheorien und kämpft nicht für Gleichstellung, sondern für Übervorteilung.

Männer respektieren Stärke und Kompetenz, egal ob bei Männern oder Frauen, Weißen oder Schwarzen. Wenn du etwas auf dem Kasten hast und dich durchsetzt, dann kommst du auch an die Spitze. Zumindest in westlichen Gesellschaften.

Sicherlich fällt auch mal der ein oder andere dumme Spruch, aber das passiert uns Männern doch genauso. Wir nennen es dann eben nicht Sexismus oder sonst wie, sondern machen einen Spruch zurück. Wenn Frauen gleichbehandelt und ernst genommen werden wollen, sollten sie aufhören, aus so etwas ein Drama zu machen.

FlinkFeed: Es gibt viele Männer, die sich selbst als Feministen bezeichnen. Wie bewertest du das?

Maximilian Pütz: Jeder Mann entwickelt Strategien, wie er an Frauen rankommt. Und wenn er dann merkt, dass er im üblichen Game nicht brillieren kann, nicht selbstbewusst ist, körperlich nicht stark ist, dann versucht er es eben auf diese Tour.

FlinkFeed: Ist das nicht etwas pauschal ausgedrückt?

Maximilian Pütz: Ich habe noch nie einen stabilen Feministen gesehen. Zeigt mir einen großgewachsenen, muskulösen, maskulinen Feministen. Den gibt es nicht.

»Ich habe noch nie einen stabilen Feministen gesehen. Den gibt es nicht.«

FlinkFeed: Geht die Strategie des Feministen denn auf?

Maximilian Pütz: Nein. Auch feministische Frauen können ihre Natur nicht überlisten. Sie gehen im Normalfall keine sexuellen Beziehungen mit solchen Männern ein. Sie verachten unterwürfiges Verhalten.

FlinkFeed: Eine politische Friendzone quasi?

Maximilian Pütz: Genau!

Maximilian Pütz

FlinkFeed: Heutzutage werden typische Geschlechterrollen oft als soziale Konstrukte bezeichnet, die beliebig geändert werden können. Wie siehst du das?

Maximilian Pütz: Das ist wissenschaftlich nachweislich widerlegt. In Ländern, in denen der Feminismus besonders stark war, z. B. in Norwegen und Schweden, neigen Frauen noch stärker zu traditionell weiblichen Berufen, als es in angeblich viel patriarchalischen Ländern der Fall ist. In Indien und Pakistan gibt es mehr Ingenieurinnen als in Dänemark, Schweden oder Deutschland. Dort wo Frauen die Wahl haben, gehen sie eher traditionellen Berufen nach.

Obwohl Frauen auf allen Ebenen eingeredet wird, dass Karriere machen gut ist und das Rollenbild der Mutter abgewertet wird, sagen immer mehr Mädchen und junge Frauen, dass sie eher Mutter und Hausfrau werden wollen.

FlinkFeed: Wenn das stimmt: Warum bezeichnen sich dann trotzdem so viele Frauen als Feministinnen?

Maximilian Pütz: Unter Feminismus verstehen die meisten Frauen heute erst mal Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Dagegen hat natürlich keiner was. Aber das hat auch wenig mit dem modernen Feminismus zu tun, der Frauen eben nicht die freie Wahl lassen will, sondern traditionelle Geschlechterrollen verpönt.

Aus evolutionsbiologischer Sicht suchen Frauen vor allem Harmonie, sie versuchen nirgendwo anzuecken. Deshalb reden sie oft erst mal so und handeln dann doch anders. Im Schnitt verhalten sie sich auch lange nicht so rational wie Männer.

»Der moderne Feminismus macht traditionelle Geschlechter- rollen verächtlich.«

FlinkFeed: Es gibt also oft Widersprüche zwischen dem Denken und Handeln von Frauen?

Maximilian Pütz: Mega! Frauen saugen ganz krass auf, was die Gesellschaft vorgibt. Ich selbst musste meine Freundin die ersten 2-3 Jahre erstmal „deprogrammieren“ – nicht umerziehen! – von dem ganzen Scheiß, den die Gesellschaft den Leuten eintrichtert.

In einer Talkshow hat sich eine Feministin einmal heftig mit mir gestritten, mich dabei als Macho und Chauvi bezeichnet. Nach der Show kam sie proaktiv auf mich zu und wollte mit mir noch etwas trinken gehen. Weil noch Fans von mir dabei waren, habe ich sie nicht weiter beachtet und wurde später darauf aufmerksam gemacht, dass die Frau gar nicht mehr aufhören konnte, mich anzusehen. Sie hat auch immer wieder versucht, das Gespräch mit mir zu initiieren.  Solche und ähnliche Situationen erlebe ich oft.

Maximilian Pütz

FlinkFeed: Angenommen, du könntest einem männlichen Feministen einen gutgemeinten Rat geben. Welcher wäre das?

Maximilian Pütz: Als Erstes: Mach diesen Krieg zwischen den Geschlechtern nicht mit. Der heutige Hardcore-Feminismus zieht vor allem Loser an, die keine Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen. Das macht nichts Gutes mit deinem Leben.

Und dann: Öffne dein Herz, aber vergiss deine Eier nicht. Versöhn dich mit deiner eigenen Natur und lass dir nicht von anderen einreden, was du zu tun oder zu denken hast.  Erfreu dich an den Unterschieden zwischen den Geschlechtern, lebe selbstbestimmt und nicht so, wie andere es von dir erwarten.

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