Ob man nun Fleisch isst oder nicht, sollte jedem selbst überlassen bleiben. Das sehen militante Aktivisten jedoch ganz anders. Hier die zehn krassesten Aktionen sogenannter Tierschützer. 

1»Fleischproduktion ist genauso falsch wie Juden zu töten!«

via PETA

2004 startet die Organisation PETA eine Ausstellungstour in Europa. Das Motto: „Der Holocaust auf Ihrem Teller“. Die Organisation erklärte damals in einer Pressemitteilung: „Genau dieselbe Denkweise, die den Holocaust möglich machte, […] ist auch diejenige, die uns erlaubt, jeden einzelnen Tag Greueltaten [sic!] an Tieren zu verüben“. Und: „Für Tiere sind alle Menschen Nazis“.

Auf einem Werbeplakat der Ausstellung werden KZ-Häftlinge mit Legehennen gleichgesetzt. Der Zentralrat der Juden klagte gegen die Kampagne.

2»Rassistische Morde an Schwarzen sind dasselbe wie das Töten von Kühen!«

via PETA

2005 eröffnet PETA eine Ausstellung in den USA unter dem Motto: „Sind Tiere die neuen Sklaven?“ Gezeigt wird dabei unter anderem ein Bild, auf dem ein von Rassisten gelynchter Schwarzer neben einer Kuh im Schlachthaus hängt. Nach massiver Kritik schwarzer Bürgerrechtsbewegungen, die nicht mit Tieren verglichen werden wollten, nahm die Organisation die Kampagne zurück.

3Mit nackter Haut und Kunstblut für Tierrechte?

via PETA

Immer wieder sind Aktionen von PETA durch nackte Haut und einigermaßen befremdliche Provokationen geprägt. Mit Blut verschmierte Frauen stellen sich tot, um dadurch die nötige Aufmerksamkeit zu generieren. Dabei wird unterschwellig behauptet: Menschen und Tiere sind gleich. Und: Fleisch essen ist deshalb Mord.

4PETA’s Pornoclip verhöhnt Opfer sexueller Gewalt!

Ein PETA-Videoclip macht sich 2012 auf skurrile Art über Frauen lustig, die Opfer sexueller Gewalt wurden. Eine offensichtlich verletzte Frau mit Halskrause schleppt sich durchs Bild.

Sie wurde von ihrem Freund mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen – beim Sex!  Die Botschaft: wenn der Freund vegan ist, dann „bringt er es wie ein tantrischer Pornostar“.

5Tierschutzorganisation tötete 29.000 Tiere – aus Platzmangel!

via PETA

Jährlich tötet die selbsternannte Tierschutzorganisation PETA in ihrem Hauptquartier im US-Bundesstaat Virginia rund 2.000 Tiere. Diese wurden zuvor „gerettet“ und der Organisation zur Pflege übergeben.

Mehr als 29.000 Tiere – vor allem Hunde und Katzen – kamen so in 11 Jahren ums Leben. Herausgefunden hat das der Investigativreporter und Tierschützer Nathan Winograd.

PETA gibt die massenhafte Tötung selbst offen zu. Für sie ist es die „mitfühlende Option“. Auf Twitter gesteht die Organisation: ja, wir sind für Euthanasie.

6»Angeln macht Kinder zu Gewalttätern!«

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Der PETA-Vorsitzende in Deutschland, Harald Ullmann, meint laut einem Taz-Artikel von Ende 2011, dass das Angeln kein harmloser Zeitvertreib sei: „Wenn Kinder und Jugendliche angeln, kann damit der Grundstein dafür gelegt werden, dass sie sich später zu Gewalttätern entwickeln“, sagt er.

Es sei offensichtlich: „Zum Profil von Mördern und Serienverbrechern gehört doch auch oft Tierquälerei in der Jugend.“

7»Pokémon fangen? Pure Tierquälerei!«

via PETA

Die beliebte Anime-Serie Pokémon erfreut Kinder weltweit seit zwei Jahrzehnten. Der Videospielhersteller Nintendo, der die dazugehörigen Spiele für verschiedene Konsolen produzierte, bekam 2012 Ärger mit PETA. „Pokémon-Zucht ist Tierquälerei“, meinten die Aktivisten.

In der von PETA entwickelten Version des Spiels wird daher der Spieß umgedreht: Dort „reißen sich die Pokémon von ihren grausamen Trainern los und starten eine Rebellion“, so ein Redakteur auf nintendo-online.de.

8Hamburg umbenennen in Veggieburg?

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Die Stadt Hamburg (gemeint ist eine Stadt im US-Bundesstaat New York) sollte einen neuen Namen bekommen – wenn es nach PETA geht. Vegane Hamburger im Wert von 10.000 Euro habe man der Stadt spenden wollen, wenn sie auf die Forderung eingehe. Was klingt wie Satire, ist für die Aktivisten aber blutiger Ernst:

„Im Falle von Hamburg beschwört der Name Bilder von ungesunden Bratlingen aus zermahlenen toten Rindern herauf“, so ein PETA-Sprecher. Mit der Umbenennung  könne die Stadt „für Gesundheit und Mitgefühl für Tiere werben“.

Dumm nur: Die Stadt ist gar nicht nach einem „Hamburger“ benannt, sondern nach dem viel älteren deutschen Wort Ham, was eben nicht „Schinken“, sondern „Bucht, Ufer, Sumpfgelände“ bedeutet.

9Kreuzigung von Tieren – Jesus als Schwein

Bernd Friedel – imago images

Am Gründonnerstag 2010 sorgte PETA mit einer symbolischen „Tierkreuzigung“ in der Ulmer Innenstadt für Aufsehen. Drei Aktivisten traten dabei mit Tiermasken auf und wurden an Kreuze gebunden, um so das Leiden Jesu mit dem Leid der Tiere gleichzusetzen.

Die Stadt verbot die Aktion zunächst, da sie „grob sittenwidrig“ sei, das Verwaltungsgericht erklärte das Verbot jedoch für rechtswidrig.

10Brutaler Mord an Kanadier – für PETA bloß ein Werbegag

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2008 wird ein 22-jähriger Kanadier namens Tim McLean von einem Kannibalen grausam ermordet, geköpft und zum Teil verspeist. Kurz darauf will die Organisation PETA in einer Zeitung eine Werbeanzeige aufgeben, die den bestialischen Mord mit Fleischkonsum gleichsetzt.

Die Zeitung weigert sich, die Anzeige zu drucken. Unverständnis bei den Aktivisten. Sie meinen: “Wie bei menschlichen Opfern, erleben Tiere Terror in Schlachthäusern, wenn sie von einem Messer-schwingenden Angreifer attackiert werden.“

11Werbeclip vergleicht Vergewaltigungsopfer mit Tierzucht

2016 veröffentlicht PETA einen verstörenden Videoclip. Darin berichten Frauen von Misshandlung und Vergewaltigung. Die Aussage: Mit Tieren passiere das gleiche in der Landwirtschaft. Wer sich daran beteilige und nicht vegan lebe, der mache mit.

12Traumatisierung von Kindern durch Propaganda-Comic

via PETA

In 15 US-Bundesstaaten machte 2003 ein blutiger Comic im Stile der Superhelden-Geschichten die Runde. Der Titel: „Your Mommy kills Animals“ (Deine Mama tötet Tiere). Herausgeber war PETA.

Eine lokale Tageszeitung – die “Denver Rocky Mountain News” – nannte den Versuch PETAs, “Erwachsene zu manipulieren, indem ihre Kinder traumatisiert werden“ abscheulich.