Während unliebsame Ansichten auf Facebook zunehmend unter dem Vorwand „Hassrede“ zensiert werden, hat die Plattform selbst mit radikalen und illegalen Inhalten oft kein Problem.

Der prominente Medienanwalt Joachim Steinhöfel verteidigt nicht nur Opfer unrechtmäßiger Löschungen, er wird auch da aktiv, wo Facebook echte Hassrede nicht unterbindet. Die krassesten Posts sammelt er auf seiner Webseite „Wall of Shame“.

Alle folgenden Fälle zeigen, wie weit die Doppelmoral inzwischen reicht. Sie alle wurden von gutgläubigen Nutzern gemeldet, aber daraufhin nicht gelöscht.

Die Inhalte können verstörend sein und FlinkFeed distanziert sich selbstverständlich ausdrücklich von allen hier dokumentarisch wiedergegebenen Aussagen.

1Antisemitische Beleidigungen und Morddrohungen? Für Facebook keine Hassrede.

2Angriffe auf Politiker verherrlichen und sie vulgär beleidigen? Für Facebook keine Hassrede.

3Mit Steinigung drohen? Für Facebook kein Verstoß gegen die Richtlinien.

4Morddrohungen? Für Facebook okay.

5Antisemitische Propaganda? Für Facebook kein Problem.

6Verherrlichung von Gewalt an Oppositionspolitikern? Für Facebook okay.

7Morddrohungen gegen AfD-Politiker und Wähler? Für Facebook keine Hassrede.

8Terror-Propaganda? Für Facebook unbedenklich.

9Brutale Gewaltfantasien über die Folterung von Islam-Kritikern? Für Facebook kein Problem.

10Aufruf zur Enthauptung von Journalisten? Für Facebook kein Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards.

11Ein Titelbild, das eine Enthauptung zeigt? Für Facebook kein Grund zur Löschung.

12Ein antisemitische Aufruf zum Tod von ganz Israel? Für Facebook keine Hassbotschaft.

13Aufruf zur Folterung und Ermordung von Politikern und Richtern? Für Facebook zu subjektiv für eine Löschung.

14IS-Enthauptungsbilder? Für Facebook okay.

15Tötungsaufrufe und subtile antisemitische Propaganda? Für Facebook keine Hassrede.

16AfD „braune Ratten“ nennen? Für Facebook keine Hassrede.

17Die Verbreitung linksextremer Anschläge? Für Facebook okay.

18Aufruf zum Mord an AfD-Politikern? Für Facebook keine Hassrede.

19Judenfeindliche Karikaturen? Für Facebook unproblematisch.

20Noch mehr antisemitische Bilder? Für Facebook kein Problem.

21Perverse Nazi- und Holocaust-Vergleiche? Für Facebook keine Hassrede.

22Millionen Menschen den Tod wünschen? Für Facebook unbedenklich.

23Verherrlichung eines brutalen Überfalls auf einen AfD-Politiker? Für Facebook völlig okay.

24Oppositionelle in Lager stecken? Für Facebook kein Problem.