1
Koldunov – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Damals, als der Begriff im Kontext einer rechten Demo von Sigmar Gabriel (SPD) benutzt wurde, waren viele empört. Heute tragen es noch mehr wie ein Abzeichen.

2
Milkos – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Mehrere nicht-linke Menschen bilden keine Gruppe, sondern eine Horde. Da schwingen Dschingis Khan, Barbarentum und etwas Primitiv-Animalisches schon im Framing mit.

3
DeanDrobot – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Rechte gehen nicht, Rechte marschieren. Die beabsichtigte Assoziationskette ist klar: Marschieren heißt Soldaten, Soldaten heißen Krieg, Krieg heißt Zweiter Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg heißt Nazis.

4
Rawpixel- iStock / Redaktion – FlinkFeed

Selbes wie bei der „Horde“. Zur Erinnerung für alle Journalisten, die es vergessen zu haben scheinen: Der neutrale Begriff für Menschen, die friedlich zusammentreffen, lautet „Gruppe“. Gern geschehen.

5
Rawpixel- iStock / Redaktion – FlinkFeed

G   R   U   P   P   E  ….

6
benzoix – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Früher war ein Hetzer jemand, der mit Schaum vor dem Mund schrie und andere zu Mord und Totschlag aufstachelte. Um heute so bezeichnet zu werden, reicht es aus, wenn man mit dem Mainstream nicht exakt übereinstimmt.

7
Grafner – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Früher war es das Nonplusultra der Bösartigkeit. Heute wird das Wort „Nazi“ so inflationär gebraucht, dass es seine ursprüngliche Bedeutung gefährlich eingebüßt hat. Was Linke überhaupt nicht merken, wenn sie jeden, der nicht ihrer Meinung ist, als Nazi bezeichnen: Das ist eine krasse Verharmlosung und Relativierung der Millionen Opfer der NS-Diktatur!

8
MangoStar-Studio – iStock / Redaktion – FlinkFeed

„Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ Die wahrscheinlich beliebteste Phrase, um politischen Gegnern mal eben so das Grundrecht auf Meinungsäußerung abzusprechen. Die Beweislast ist dabei umgekehrt. Wer als Faschist bezeichnet wird, muss erstmal beweisen, dass er keiner ist.

9
max-kegfire – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Wer andere „Spalter“ nennt, definiert sich stillschweigend als Wahrer der Einheit. Ironischerweise ist „Spalter“ nicht gerade ein Wort, das Brücken baut. So ist es aber auch gar nicht gedacht. Ziel ist, Millionen Wähler gezielt zu isolieren und vom „guten“ Teil der Gesellschaft, naja, nicht direkt „abzuspalten“, aber eben doch: abzuspalten.

10
Paffy69 – iStock

Wir hatten das: „Gruppe“ heißt das auf neutral.

11
Ljupco – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Was daran schlimm sein soll, ein alter weißer Mann zu zu sein? Unklar. In jeden Fall sind alte weiße Männer der Sündenbock für alles geworden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, wenn Menschen nicht nach ihren Taten, sondern nach ihrer Hautfarbe beurteilt werden.

12
Ljupco – iStock / Redaktion – FlinkFeed

Zwischen Goebbels im Sportpalast und Leute, die nicht alles toll finden, was Linke tun, passt 2020 kein Blatt Papier mehr. Preisverdächtig in der Kategorie „Maßlose Übertreibung“.