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Wenn man im aktuellen Jahr eine Sache sicher weiß: Es gibt kein Geschlecht, das es nicht gibt. Und während sich manche Leute als Katze, Drache oder Brokkoli identifizieren, fühlen sich andere als Meerjungfrau.

Doch während es einige ganz verlockende Vorteile bietet, halb Fisch und halb Mensch zu sein, hat es leider auch ein paar unangenehme Nachteile. In einem Internetforum für Otherkin, also für Personen, die sich nicht als Menschen identifizieren, erklärt eine Betroffene das Dilemma.

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Das sind die Vorteile daran, Meerjungfrau zu sein

Zunächst mal die positiven Seiten: Die Person, die sich selbst als „Mermaidkin“, also als Meerjungfrauwesen beschreibt, ist vor allem stolz darauf, die Luft länger anhalten zu können als die meisten Menschen. Aktuell komme sie schon auf etwa zwei Minuten.

Screenshot Reddit

Außerdem hat sie mehr Spaß an Strandausflügen als normale Leute. Und das will schon was heißen. Weil sie sich in ihrer Haut als Meerjungfrau besonders selbstbewusst fühlt, macht ihr auch tiefes Wasser keine Angst. Egal ob Haie oder Quallen – sie fürchtet sich nicht.

Ein weiterer Vorteil ist es außerdem, schreibt sie, dass sie lediglich Meerjungfrauflossen tragen muss, um vollkommen zu sein. Dazu muss man wissen: Einige Leute identifizieren sich als etwas sehr Kompliziertes wie etwa Katzen oder Eidechsen, die mit Menschen relativ wenig gemeinsam haben. Als Meerjungfrau aber „ist der größte Teil meines Körpers bereits perfekt“.

Es hat aber auch Nachteile, eine Meerjungfrau zu sein

So wie viele Otherkin-Personen, kämpft auch die Meerjungfrau-Identität mit dem Bewusstsein, in einen falschen Körper geboren worden zu sein. So mache es sie sehr traurig, dass sie nicht sehr lange im Wasser bleiben kann, ohne dass ihre Hände schrumpelig werden.

Screenshot Reddit

Außerdem plagt sie „gelegentlich das Verlangen, Leute unter Wasser zu ziehen“. Logisch, dass das in der Menschenwelt als unangebracht angesehen werden könnte. Und da kommen wir zum nächsten Punkt.

Die Meerjungfrau-Person schreibt auch, dass sie dazu neigt, auf Menschen herabzublicken. Besonders Männer verachtet sie, findet das aber auch verständlich, immerhin „waren sie meine Nahrung“.