Sich scheiden lassen, weil der Ehepartner eine andere Meinung hat? Für manche Linke scheint das Grund genug zu sein.

Wahl-Erpressung in der Ehe: Entweder du wählst, was ich will oder ich gehe

Der politische Riss innerhalb der USA geht auch durch die Liebesbeziehungen und Familien, wie eine Reihe viral gegangener Twitter-Posts jüngst zeigte.

Der inzwischen gelöschte Tweet der Nutzerin „Bevanne TX“, Unterstützerin von „Black Lives Matter“ und des US-Präsidentschaftskandidaten Biden:

„Ich bin mit einem Trump-Unterstützer verheiratet. Ich meine es ernst: Wenn er nicht Biden/Harris wählt, werde ich nicht bleiben. Ich hatte ihn vor der Trump-Wahl geheiratet und wählte damals Hillary. Es waren harte vier Jahre.“

Screenshot Twitter

Ein ähnliches Problem hat auch die Nutzerin WendyOboy. In ihrer Twitter-Bio macht sie die Wahlentscheidung ihres Mannes für ihren eigenen Alkoholismus verantwortlich. Sie schreibt: „Geht mir auch so. Habe letzte Woche die Scheidung eingereicht. Ich kann das nicht mehr mitmachen.“

Eine weitere Trump-Gegnerin zeigt Verständnis: „Wie hat er geantwortet? Will er wirklich bei seiner Meinung bleiben, anstatt seine Ehe zu retten? Das ist irre.“

Reaktionen auf Facebook sprechen deutliche Sprache

Auf Facebook, wo ein Screenshot des Twitter-Gesprächs die Runde machte, zeigten sich Nutzer empört über das Verhalten der linken Frauen. „Sollte ich jemals vor eine Entscheidung wie diese gestellt werden, würde ich aus Prinzip für den anderen Kandidaten stimmen. Ich lasse mich von niemandem erpressen, auch nicht von meiner Frau“, lautet eine Reaktion.

Institute for FamilyStudies

Eine andere Nutzerin empfiehlt, sich in so einem Fall einen guten Anwalt zu suchen und weist darauf hin, dass es menschenunwürdig sei, seinen Partner vor eine derartige Entscheidung zu stellen.

Viele Nutzer sehen aber vor allem die Ironie. Einer schreibt: „Und uns Trump-Wählern wird vorgeworfen, wir wären intolerant.“