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Olga Vishnevsky lebt in Sankt Petersburg und ist Künstlerin. Ihre Arbeit hat es in Russland sogar schon auf die Titelseiten geschafft. Denn sie macht etwas ganz Besonderes: Sie schafft Pepe-Versionen berühmter Gemälde.

Pepeangelo – via Facebook

Pepe der Frosch wurde erstmals in einem völlig unpolitischen Comic im Jahr 2005 veröffentlicht. Im US-Präsidentschaftswahlkampf von 2016 avancierte der kleine grüne Comicheld zur Symbolfigur der rechten Meme-Kultur.

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Das führte sogar so weit, dass Hillary Clinton in einer Rede indirekt auf Pepe Bezug nahm. Zu diesem Zeitpunkt wurden die US-Demokraten täglich mit tausenden Pepe-Memes getrollt.

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Die Reaktionen aus dem linken Lager ließen nicht lange auf sich warten. Noch 2016 erklärte die Anti-Defamation League den Frosch zum rassistischen Hasssymbol.

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Der Pepe-Schöpfer Matt Furie versuchte vergeblich vor Gericht gegen das Internet anzukommen und rechten Meme-Leuten die Verwendung von Pepe zu untersagen.

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Olga Vishnevsky macht sich daraus nichts. Für sie ist Pepe vor allem ein einmaliges Internetphänomen und eine unglaubliche Inspiration.

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Olgas Vorgehen ist immer gleich: Sie nutzt die Vielseitigkeit von Pepe, um berühmte Bilder mit seinem Gesicht umzumalen.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Egal ob klassisch oder expressionistisch: Olga Vishnevsky trifft den richtigen Stil. Einige ihrer Bilder sind sogar erst auf den zweiten Blick vom Original zu unterscheiden.

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Durch ihre Arbeit verwischt die Künstlerin die Grenze zwischen Kunst und Meme-Kultur. Wo hört das Meme auf, wo fängt die Kunst an?

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Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Copyright- und Urheberrechtsdebatte. Sind ihre Bilder eigene Schöpfungen? Wahrscheinlich würde das niemand bestreiten. Sind Memes es dann auch?

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Oft ändert Olga Vishnevsky nur Kleinigkeiten an den berühmten Gemälden. Neu ist oft lediglich Pepes Gesicht. Bei vielen kommt das gut an!

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Auf Etsy kann man Olga Vishnevskys Gemälde kaufen. Die Preise beginnen bei umgerechnet etwa 15 Euro für kleine Bilder und gehen bis rauf auf etwa 3.000 Euro für großformatige Gemälde.

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Man kann auch eigene Pepe-Gemälde bei der Künstlerin in Auftrag geben. Man könnte zum Beispiel auch ein Familienfoto „pepesieren“ lassen.

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Wie sehr sich Olga Vishnevsky auf Pepe spezialisiert hat, zeigt ihr Künstlername: Sie nennt sich „Pepangelo“, als Anlehnung an den berühmten Maler Michelangelo.

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Pepe selbst ist für Olga kein Hasssymbol. Im Gegenteil. Sie sieht in ihm „ein Symbol für Frieden, Liebe und Solidarität“.

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Sie lässt sich dabei weder rechts noch links vereinnahmen, sondern tritt ganz als Künstlerin auf. Inzwischen hat sie so bereits etwa 60 Pepe-Meisterwerke geschaffen.

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