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„Weg von dem strafenden alten, weißen Mann“: Die Katholische Studierenden Jugend (KSJ) schreibt „Gott*“ ab sofort mit Genderstern.

Katholische Jugendorganisation fordert „Gottes*vielfalt“

Ein Kampf gegen Vorurteile, für Genderneutralität: Die KSJ sagt, man wolle Gott aus der geschlechtlichen Ebene herausheben. Ziel sei es, „das katholische Gottes*bild zu entstauben“.

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Im Rahmen einer medialen Kampagne wirbt die KSJ für ihre spezielle Deutung der „Übergeschlechtlichkeit Gottes*“. Hierzu bietet der Verein mit dem Ziel „Selbstverwirklichung von Schülerinnen und Schülern“ kostenlose Sticker und Postkarten.

Theologin widerspricht der neuen Schreibweise

Die Osnabrücker Theologin Margit Eckholt hält die Gender-Aktion für dumm. In ihren Augen „macht dieses Wort immer schon eine Vielfalt“ sichtbar.

Auch in den sozialen Medien erntete die KSJ viel Spott. Viele Nutzer finden es wenig sinnvoll, die Genderdebatte in die ohnehin angeschlagene Kirche zu tragen. Andere weisen wortkarg darauf hin, dass Jesus Gott seinen „Vater“ genannt hat.