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Das kalifornische Versicherungsgesetzbuch hat eine revolutionäre Definition von der weiblichen Brust. Wissenschaftlich zwar Unsinn, aber dafür zu 100 Prozent genderkonform!

Brüste von Transmännern nur »Defekte«

Der Evolutionsbiologe Colin Wright stolperte kürzlich über einen Brief des in San Diego ansässigen Trans Family Support Services. Das ist eine gemeinnützige Organisation, die nach eigener Auskunft „Jugendlichen und ihren Familien dabei hilft, durch ihre Reise der Geschlechtstransition zu navigieren“.

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Der Brief enthält die Einschätzung, ob es rechtmäßig für einen Versicherungsträger sei, die Brustumwandlung einer Frau, die ein Mann werden will, nur aufgrund ihres Alters abzulehnen. Dies sei unzulässig. Nur „kosmetische Chirurgie“ sei von Versicherungsleistungen ausgenommen, so die Einschätzung.

Gefühlte Identität schlägt Biologie

Versicherungen müssten „rekonstruktive Brustchirurgie“ für die Behandlung von sogenannter Geschlechtsdysphorie unter Abschnitt 10123.88 des Versicherungsgesetzbuches des Staates Kalifornien abdecken, heißt es.

Das definiere rekonstruktive Chirurgie als „Chirurgie, die angewandt wird, um durch angeborene Defekte, abnormale Entwicklung, Trauma, Infektion, Tumore oder Krankheit ausgelöste, abnormale Körperstrukturen zu korrigieren oder wiederherzurichten“.

Wright kommentiert: „Von der absurden Vorstellung, dass wir normale weibliche Brüste als ‚abnormale Körperstrukturen‘ klassifizieren sollen, falls sich die Person als Mann identifiziert, mal abgesehen – die zusätzliche Behauptung, dass Dysphorie diese Strukturen VERURSACHT, widerspricht im Grunde genommen allem, was wir über die menschliche Entwicklung wissen.“

Mit solchen Ansichten habe der Wissenschaftler, in dessen eigenen Worten, seine Karriere „torpediert“. Den akademischen Betrieb habe er daher verlassen, um als Autor und Blogger zu arbeiten.