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Die Namen der Kühe, aus deren Milch der Joghurt ist, mit aufs Glas zu schreiben: In der normalen Welt wäre das eine süße Idee. Aber nicht auf Twitter.

Weibliche Kühe, die Milch geben? Frauenhass!

Der Lebensmittelhersteller Berle Farm hat einen neuen Joghurt auf den Markt gebracht. Das Besondere: Seitlich auf dem Glas stehen die Namen der Kühe, die an der Produktion beteiligt waren.

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Screenshot Twitter

Auf Twitter wurde ein Foto dieser kreativen Idee fast 600.000-mal gelikt. Doch eine Linke hat ein massives Problem damit. Sie schreibt:

»Fällt euch auf, wie sie all diesen Kühen traditionelle Mädchennamen gegeben haben? Es gibt eine tiefe Verbindung zwischen Frauenhass und dem Essen von tierischen Lebensmitteln.«

Hier wird sich also buchstäblich darüber beschwert, dass Milch von Kühen kommt. Wie soll man das interpretieren? Das Internet hat da eine gespaltene Meinung.

Können Transgender-Rinder Milch geben?

In mehreren hundert Antworten an den Tweet der Nutzerin Roza hagelte es vor allem Hohn und Spott. „Ich glaube, Joghurt von einem Bullen würde nicht richtig schmecken“, vermutet jemand.

Screenshot Twitter

Doch es gibt auch Leute, die Kuhmilch ebenfalls für sexistisch halten, solange sie nur von biologisch weiblichen Kühen kommt. Ein User argumentiert:

»Die Fähigkeit eines Rinder-Individuums zu gebären und Milch zu geben, ist nicht wichtig. Was wichtig ist, ist die individuelle Gender-Identität.«

Überwiegend sind sich die Leute jedoch einig, dass nur weibliche Kühe Milch geben können – was angesichts der biologischen Realität schlimm genug ist. Eine Frau bringt es auf den Punkt:

„Ok, ich bin selbst vegan und unterstütze definitiv nicht die Milchindustrie“, schreibt eine Nutzerin, „aber es ist offensichtlich, dass nur weibliche Kühe Milch produzieren.“