Anzeige

Soziale Medien wie Twitter, Facebook und YouTube haben in den letzten 10 bis 15 Jahren den Markt erobert. Aber immer mehr Menschen sehen diese Plattformen kritisch. Zum einen, weil sie sich zunehmend als Datensammelmaschinen riesiger Tech-Firmen entpuppen.

Zum anderen, weil die Betreiber aus ihrer linken Ideologie keinen Hehl machen und sie mit harten Maßnahmen durchsetzen. Harmlose patriotische Standpunkte werden als „Rassismus“ oder „Hassrede“ gebrandmarkt und im großen Stil gelöscht. Zuletzt traf das sogar den US-Präsidenten Donald J. Trump. Die folgenden Big Tech-Alternativen verschreiben sich der Datensicherheit und der freien Meinungsäußerung.

Anzeige
Vier YouTube-Alternativen

bitchute.com: Bitchute ist in politischen Kreisen die wohl bekannteste YouTube-Alternative. Sie nutzt Peer-to-Peer-Technik statt zentraler Server. Sie verschreibt sich der freien Rede, ist werbefrei und deshalb auf Spenden angewiesen. Außerdem kann man direkt seinen Lieblingskanälen Geld spenden. Auf Bitchute finden sich amerikanische Patrioten wie Steven Crowder und Mark Dice, aber auch in Deutschland wird das Portal bekannter.

via BitChute

rumble.com: Rumble wurde 2013 ins Leben gerufen und war anfangs Heimat für süße Baby- und Tiervideos. Seit 2020 bildet die Seite zunehmend einen Rückzugsort für Konservative von Amerika bis Indien, die ein Problem mit der Zensur auf YouTube haben. Auch der Trump-Anwalt Rudy Giuliani lädt Videos auf Rumble hoch.

via Rumble

odysee.com: Odysee und dessen Dachunternehmen LBRY möchte einen direkten Kontakt zwischen Urheber und Nutzer herstellen. Wer Inhalte hochlädt, kann selbst entscheiden, ob diese kostenpflichtig oder frei sind. Odysee schaltet keine Werbung in die Videos. Es wird auf Blockchain-Technik statt auf zentrale Server gesetzt. Im Zentrum steht die Privatsphäre des Nutzers, statt Datensammelei.

via Odysee

banned.video: Hier finden sich Videos, die vor ihrer YouTube-Löschung gesichert und neu hochgeladen wurden. Die Inhalte sind vor allem von amerikanischen Patrioten geprägt.

Eine Twitter-Alternative

gab.com: Technisch gesehen ist Gab eine Mischung aus Twitter und Reddit. Statt einer maximalen Tweetlänge von 280 Zeichen darf ein Gab (das Gegenstück zu einem Tweet) 3.000 Zeichen umfassen.

via Gab

Abgesehen von klar kriminellen Inhalten hat sich Gab ganz der freien Meinungsäußerung verschrieben. Die Big Tech-Löschwelle im Januar 2021 wurde zur Neukundenwelle für Gab. Wegen des Ansturmes kann die Seite derzeit manchmal langsam werden, das Unternehmen kauft aber stetig Server hinzu, um der gestiegenen Kundenzahl gerecht zu werden.

Eine Facebook-Alternative

minds.com: Das soziale Netzwerk Minds ist Open Source, sein Code ist also genau wie bei LBRY öffentlich einsehbar und enthält keinerlei Datenfallen. Auch Minds setzt auf Blockchain-Technik und auf dezentralisierte Datenspeicherung. Auch hier gibt es die Möglichkeit, anderen Nutzern Geld zu spenden, wenn die Inhalte gefallen.

via Minds

Minds verschreibt sich der Meinungsfreiheit, Transparenz und dem Dialog: „Du kannst eines anderen Menschen Einstellung nur ändern, wenn du ihm eine Plattform bietest, um seine Einstellung auszudrücken.“ Google gefällt diese Einstellung nicht. Minds wird deshalb immer wieder mit der Löschung aus dem Play Store bedroht. Um das zu verhindern, mussten die Funktionen der App eingeschränkt werden.

Eine Whatsapp-Alternative

telegram.org: Kann man Kurznachrichtendienste überhaupt als soziale Medien im klassischen Sinne sehen? Eigentlich eher nicht. Aber durch Telegrams Kanal-Funktion stellt das Programm einen fließenden Übergang dar. Im Gegensatz zu Whatsapp kannst Du nicht nur Gruppen gründen und privat Freunden schreiben.

via Telegram

Du kannst auch einen Kanal aufbauen, dort Nachrichten verbreiten, Umfragen erstellen und sowohl Emoji-Reaktionen als auch Diskussionen zwischen Fremden ermöglichen. Außerdem ist Telegram plattformübergreifend nutzbar. Weil Whatsapp immer stärker zensiert und Daten sammelt, hat Telegram weltweit inzwischen über 500 Millionen Nutzer.

Weitere verbreitete Nachrichtendienste sind Signal und Threema. Signal ist Open Source. Beide setzen auf verschlüsselte Kommunikation und Datensicherheit und sind dadurch noch sicherer als Telegram. Allerdings verfügen sie über keine Kanal-Funktion.