Die Räumung des von Linksextremen illegal besetzten Hauses in der Liebigstraße 34 in Berlin nutzt der Grünen-Politiker Timon Dzienus, um gegen den Kapitalismus zu wettern. Ein Detail geht viral: Er twittert das Ganze von seinem iPhone aus.

Grüne solidarisieren sich mit linksextremen Hausbesetzern

Lange wurde die illegale Hausbesetzung in der Liebigstraße 34 durch Linksextreme von der rot-rot-grünen Regierung Berlins geduldet. Die Linken verwandelten das besetzte Haus in eine Festung und terrorisierten jahrelang ihre Nachbarschaft.

Screenshot via Youtube

Nun ist der öffentliche Druck so groß geworden, dass sich die Berliner Landesregierung dazu entschloss, das Haus unter einem Aufgebot von 1.500 Polizisten räumen zu lassen.

Grüne Jugend: Kapitalismuskritik vom iPhone

Die Räumung führte bei links-grünen Politikern deutschlandweit zu einer Welle der Solidarisierung mit den linksextremen Hausbesetzern. So ließ es sich auch der Grünen-Politiker und Mitglied des Bundesvorstandes der Grünen Jugend Timon Dzienus nicht nehmen, in einem Tweet den Vorgang zu kritisieren.

Screenshot via Twitter

Er schreibt, dass der Kapitalismus eine blöde Idee sei, weil er Freiräume nehme. Mit „Freiräume“ meint er die deutschlandweit durch Linksextreme illegal besetzten Gebäude. Ironie des Ganzen: Seine Kapitalismuskritik twitterte der Student und Mitarbeiter eines niedersächsischen Landtagsabgeordneten von seinem iPhone aus.

Zahlreiche Nutzer in sozialen Medien kritisierten die Doppelmoral scharf. Man empfahl Dzienus eine Reise in sozialistische Staaten. Dort gebe es weder „Freiräume“ noch Twitter oder iPhones.