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Andersdenkende ins Lager stecken? In einer Demokratie eigentlich undenkbar. Nicht jedoch für Grünen-Mitglied Margitta Heinecke, die genau das auf Twitter forderte. 

»Querdenker gehören gesellschaftlich geächtet«

Margitta Heinecke ist selbstständige Unternehmensberaterin und Mitglied der Grünen in Berlin-Wilmersdorf, wo sie sogar zur Landes- und Bundesdelegierten gewählt wurde. Angesichts der Querdenker und anderer Corona-Kritiker verstieg sie sich nun zu einer Äußerung, welche die Grenze zur Geschmacklosigkeit weit überschreitet:

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via Twitter

Auf Twitter zeigt die Berliner Grüne wenig Verständnis für Menschen, die sich nicht den Corona-Verordnungen fügen wollen. Statt sie allerdings mit Argumenten zu überzeugen, schlägt sie eine ganz andere Gangart vor: Gesellschaftliche Isolation, Jobverlust, Arbeit im Lager.

Tweet löst massive Kritik aus – Grüne bleibt uneinsichtig

Kritik an dieser Äußerung, die unweigerlich Erinnerungen an die NS-Herrschaft aufkommen lässt, weist die Berliner Unternehmensberaterin brüsk zurück. Man habe sie lediglich falsch verstanden. Trotzdem hat sie den Tweet mittlerweile gelöscht.

via Twitter

In NS-Deutschland wurden Andersdenkende und Gegner der Regierungsagenda gesellschaftlich isoliert, registriert, mit Berufsverboten belegt und schließlich in Konzentrationslager geschickt.

Ähnlicher Praktiken bediente sich die Sowjetunion mit ihren Gulags: Arbeitslager, in denen Regimegegner mit Zwangsarbeit und Folter bestraft wurden.

In beiden totalitären Systemen mussten Millionen Menschen ihr Leben lassen. Margitta Heinecke scheint davon nichts zu wissen – oder wissen zu wollen.