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Mehr als 1,7 Millionen Menschen sind weltweit an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Die militante Tierschutzorganisation PETA nutzt das gnadenlos aus. Ihre Antwort: Tofu.

»Tofu hat noch nie eine Pandemie ausgelöst«

Dieses riesige Banner hat PETA in Chicago aufgehangen. Das freundliche Tofu-Maskottchen in winterlichem Outfit suggeriert eine makabere Botschaft: Fleischessen sei schuld an unzähligen Toten, Kranken und dem größten wirtschaftlichen Kollaps seit dem Zweiten Weltkrieg.

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Screenshot Facebook

Das überdimensionierte Plakat ist eine klare Anspielung auf die Fledermaussuppe, die aller Wahrscheinlichkeit nach das Coronavirus übertragen hat. Doch hinter dem süßen Grinsen des kleinen Tofu-Würfels verbirgt sich pure Propaganda.

Immerhin hat der Umstand, dass Menschen Fleisch essen, erstmal rein gar nichts mit Krankheiten, schlechten Hygienebedingungen und gescheitertem Krisenmanagement zu tun. Und ganz davon ab, kann man das Rindersteak in der Pfanne kaum mit in der Wildnis gefangenen Fledermäusen vergleichen.

»Tofu hat sehr wohl schon eine Pandemie ausgelöst!«

Während grüne PETA-Fans wenig überraschend von der Aktion ganz begeistert sind, geht sie vielen anderen deutlich zu weit. In den sozialen Medien äußern Nutzer, wie erbärmlich Peta Tote und Kranke missbraucht, um Veganismus zu propagieren.

Screenshot Facebook

Andere nehmen es mit Humor. So schreibt ein Kommentator auf Facebook: „Yo, stimmt, Tofu hat noch nie eine Pandemie ausgelöst. Aber dafür hat es auch noch nie eine Hungersnot beendet.“

Und ein Nutzer ist sich sicher, dass Tofu durchaus schon eine Pandemie verursacht hat: „Es hat eine Pandemie entmannter Soja-Bürschchen-Cucks ausgelöst.“