Hoppla: Im Radio wurde die Parteizugehörigkeit von Bundesfinanzminister Olaf Scholz versehentlich mit „SED“ statt „SPD“ angegeben.

In dem Beitrag ging es darum, dass Scholz sich gegen Teile des Grundgesetzes wendet

Christoph Heinemann, Radiomoderator beim ARD-Sender Deutschlandfunk korrigierte sich zwar sofort, da hatten aber schon Millionen Autofahrer und Frühaufsteher gelacht. In einem Beitrag in den Morgennachrichten bezeichnete er den Finanzminister nicht als Politiker der SPD, sondern der Sozialistischen Einheitspartei der DDR.

Olaf Scholz wird 2021 Kanzlerkandidat der SPD.
Frank Schwichtenberg – CC BY-SA 4.0

Der Bericht handelte von Scholz‘ geplanter Neuverschuldung von 96,2 Milliarden und Prognosen für die erwarteten Haushaltsdefizite. Demnach werden in den Jahren 2022 bis 2024 Lücken im Bundeshaushalt von 131 Milliarden Euro erwartet. Dem stehen lediglich 48 Milliarden Euro Rücklagen gegenüber.

Gemeinsam mit Grünen und Linken argumentierte Scholz kürzlich gegen die grundgesetzlich verankerte Schuldenbremse. Um die geplante Mega-Verschuldung umsetzen zu können, will der Finanzminister Artikel 109 der Verfassung aussetzen.