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Es war nicht der erste Anschlag auf die Beratungsstelle!

Linke greifen Schwangerenberatung an

Die Schwangerenberatung Pro Feminina (nicht mit Pro Familia zu verwechseln) gehört zum 1000Plus-Netzwerk. Letzteres organisiert Aufklärungskampagnen und leistet finanzielle und tatkräftige Hilfe für Schwangere in Not.

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Der Schwerpunkt des Pro Feminina-Beratungskonzeptes liegt darin, „gemeinsam mit der Schwangeren, die sich an uns wendet, eine echte individuelle Alternative zur Abtreibung“ zu erarbeiten, sagt der Vorsitzende Kristijan Aufiero. Das ruft immer wieder Linke auf den Plan.

1000Plus.net

Am 26. November 2020 wurde ein Farbanschlag auf die Münchener Beratungsstelle verübt. Dabei wurden der Eingangsbereich, die Hausfassade und der Bordstein mit pinker Farbe verunstaltet. Außerdem wurden Zettel aufgehängt, auf denen die Sprüche „My Body, my Choice“, „Abtreibung entkriminalisieren“ und „Föten töten“ standen.

Pro Feminina steht ständig unter Beschuss

Im Oktober 2019 brachen Linke in die Berliner Beratungsstelle ein, zerschlugen Fenster und zerstörten die Innenausstattung. Aber auch in Parlamenten steht Pro Feminina unter Beschuss. Im September 2020 haben DIE LINKE und DIE PARTEI im Münchener Stadtrat die „umgehende Schließung“ der Beratungsstelle gefordert.

GRÜNE, LINKE und SPD haben in der Bezirksvollversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen, „einseitige Schwangerschaftskonfliktberatung zu beenden“. Staatlich nicht anerkannte Beratung solle „unterbunden“ werden. Die Ironie: Pro Feminina hält sich an das, woran sich staatlich anerkannte Stellen oft nicht halten:

„Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen; sie soll ihr helfen, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen.“ (StGB § 219, Absatz 1)