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Die zweite Staffel der Erfolgsserie „The Mandalorian“ läuft aktuell auf Disney+. Fans sind begeistert, aber eine feministische Medienkritikerin empört sich über etwas, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Sind geschlechtsspezifische Kleidungsstücke sexistisch?

„Lady-Mandalorianer haben Brustpanzer? Oh komm schon, ernsthaft?“ – Mit diesen Worten kritisiert die prominente kanadische Feministin Anita Sarkeesian die Kostüme der Disney-Erfolgsserie.

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Grund für die Aufregung: Weibliche Mandalorianer tragen eine Rüstung, die sich leicht von der ihrer männlichen Kollegen unterscheidet.

Screenshot Twitter

Der Tweet wurde inzwischen über 10.000-mal zitiert. In den Antworten tobt ein geradezu galaktischer Krieg zwischen Leuten, die tatsächlich von verschiedenen Sternen zu kommen scheinen.

Biologie schlägt Ideologie

Auch-Feministinnen versuchen die Fortschrittlichkeit von Sarkeesians Vorwürfen mit Bildern mittelalterlicher Ritterrüstungen zu belegen. Weibliche Brüste würden darin perfekt Platz finden, heißt es.

Screenshot Twitter

„Das mag bei manchen Frauen funktionieren“, entgegnen Kritikerinnen. Eine Nutzerin gibt aber zu bedenken: „Als Frau mit großen Brüsten will ich dir mal den Brustschutz zeigen, den wir im Kontaktsport wie Karate benutzen. Denn ja, irgendwie müssen wir unsere Brüste schützen, Anita.“

Die mit über 23.000 Likes meistgeherzte Entgegnung auf den Vorwurf, dass Mandalorianer-Brustpanzer sexistisch seien, kommt aber mit einer einfachen Wahrheit daher:

Screenshot Twitter

„Anita, ich hoffe, du sitzt gerade, weil ich dir etwas sagen muss, das sehr wichtig und vielleicht auch schockierend ist: Frauen haben Brüste.“