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Die US-amerikanische Autorin und Feministin Karen McGrane unterstellte allen, die Astrologie für unwissenschaftlich halten, dass sie heimliche Frauenhasser wären.

Zweifel an Astrologie = Frauenhass?

In dem mittlerweile gelöschten Tweet behauptete McGrane, die Ablehnung von Astrologie wäre „männliche Abneigung weiblich kodierter Interessen“ und würde Frauen den Zugang zu „wissenschaftlichen Räumen“ versperren.

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Screenshot Twitter

Andere Nutzer versuchten schnell, sie auf den Widerspruch zwischen Astrologie und realer Wissenschaft hinzuweisen. Ein Nutzer probierte es mit den Worten: „Astrologie hat so viel mit Wissenschaft zu tun, wie zu sagen, dass Impfungen Autismus verursachen.“

Keine Spur von Einsicht

McGrane nahm die Kritik nicht an und behauptete weiter, dass es frauenfeindlich wäre, Astrologie unwissenschaftlich zu finden.

Screenshot Twitter

Um ihren Standpunkt zu untermauern, schrieb sie, dass auch zahllose kluge Frauen regelmäßig Horoskope lesen würden. Außerdem griff sie andere Twitter-Nutzer für deren „aggressive Sprache“ an.

Ist Astrologie feministisch?

Dass linke Feministinnen einen Hang zur Astrologie haben, ist nichts Neues und auch nichts Schlimmes. Problematisch wird es erst, wenn sie behaupten, dass man ohne die Einhaltung wissenschaftlicher Standards wissenschaftlich sein könnte.

Screenshot Missy Magazine

So schrieb die umstrittene Autorin Hengameh Yaghoobifarah in ihrem Artikel „Mein Horoskop ist wichtiger als Deutschland“: „Diese Abwertung (der Astrologie, Anm. der Redaktion) ist tief mit Misogynie und Femmefeindlichkeit verwurzelt“.