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Am Sonntag teilte Joe Bidens Team seiner Rekordwählerschaft eine bittere Nachricht mit.

Amtseinführung ohne Zuschauer

Nach ihrer Amtseinführung schreiten US-Präsidenten traditionell vom Kapitol zum Weißen Haus. Dort findet dann eine große Parade mit Zuschauern statt. Normalerweise. Dieses Jahr ist alles ganz anders – wegen Corona.

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Bloomberg berichtet: „Die Planer der Amtseinführung bitten Bidens Anhänger dringend, nicht für die Zeremonie nach Washington zu reisen.“ Während es Tickets nur für Kongressabgeordnete und ihre Gäste gebe, würden Arbeiter bereits die für Würdenträger vorgesehene Haupttribüne abbauen. Bands und andere Künstler würden aber durchaus auftreten: virtuell.

Wäre überhaupt jemand gekommen?

Bei Barack Obamas Amtseinführung im Jahr 2009 waren schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen in die US-Hauptstadt gekommen. Sicher hätte Joe Biden, der 12 Millionen Wähler mehr für sich begeistern konnte und die meisten Stimmen aller Zeiten gewann, viel, viel mehr Anhänger gelockt?


Obwohl: Bei Bidens spärlichen Wahlkampfauftritten ging es doch eher ruhig zu. Unvergessen, wie sich eine Reporterin Mitte Oktober vor laufender Kamera über leergefegte Straßen vor einem Auftritt des Demokraten in Arizona wunderte.


Verzichtet Team Biden auf Zuschauer, weil man sich die Blamage diesmal ersparen will? Im Netz jedenfalls findet man viel Spott: Die Absage sei für „die 10 Leute, die kommen wollten und nun ihre Pläne streichen müssen, ein echter Reinfall“.