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Herausgegeben wurde eine ganze Liste von Begriffen, die ersetzt werden sollen, um „inklusivere Sprache“ zu gebrauchen.

»Gebärende Eltern« statt »Mütter«

Die Universitätskliniken Brighton and Sussex haben ein Dokument für inklusive Sprache veröffentlicht. Darin werden Hebammen angewiesen, Gender-Sprache anzuwenden. In allgemein formulierten Sätzen sollte nicht mehr von Müttern die Rede sein, sondern von „Müttern und gebärenden Eltern“. Statt „Vater“ wird „Vater oder zweites biologisches Elternteil“ gesagt.

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Aus „breastfeeding“ wird „breast or chestfeeding“ und „breastmilk“ wird zu „human milk“. Die Liste ist lang. Nur im Vier-Augen-Umgang mit „Cis-Personen“ solle auf herkömmliche Sprache zurückgegriffen werden. Außerdem können Schwangere ihre Pronomen und bevorzugte Alternativbegriffe für Worte wie „Brust“ oder „Uterus“ in ein Formular eintragen.

Screenshot – via Twitter

Verantwortlich ist das „Gender-Inklusions-Team“ der Unikliniken. Dazu gehört Ash Riddington; eine Hebamme, die männliche Pronomen bevorzugt. Offenbar handelt es sich um eine biologische Frau nach ihrer hormonellen Geschlechtsumwandlung. Auf dem Papier besteht das Team natürlich aus einer Frau und einem Mann.

»Es geht um biologische Fakten!«

Beim britischen Sender talkRADIO diskutiert eine Moderatorin mit dem Trans-Lobbyisten Chay Brown: „Als ich mein Baby stillte, war es nicht mein Brustkorb (engl. chest), der mein Baby ernährte, sondern meine Brust (engl. breast).“ Der Trans-Aktivist antwortet, das sei „wundervoll für dich, Julia“, aber jeder verdiene eine würdevolle Behandlung.

Verzweifelt versucht die Dame, Brown zu erklären, dass es um biologische Fakten geht und auch eine Transgender-Mutter mit ihrer Brust stillt. Der Trans-Aktivist blockt aber ab und verweist darauf, dass Menschen dadurch entwürdigt würden. Eine Seite pocht auf die Wahrheit und die andere fordert das Recht, nicht in ihren Gefühlen verletzt zu werden.

Man kann davon ausgehen, dass in Zukunft weitere Entscheidungen dieser Art folgen werden. Der Nationale Gesundheitsdienst Englands sucht derzeit „nicht-binäre Personen, die in England entbunden haben“, um „unsere Mutterschafts-Dienstleistungen inklusiver zu machen“. Auf der Werbedarstellung ist ein haariger Mann mit Babybauch abgebildet.