Anzeige

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (62, CDU) fordert mit ihrem „Green Deal“ drastische Einschnitte in den Alltag von Millionen Europäern. Sich selbst meint sie damit offensichtlich nicht.

Mindestens 7 von 16 Flügen mit Privatjets

Bis 2050 sollen die EU-Länder aus der Kohle aussteigen und klimaneutral werden. So fordert es der sogenannte „Green Deal“, mit dem Ursula von der Leyen sich selbst ein Denkmal setzen will.

Anzeige

Wie jetzt allerdings Recherchen von Daily Mail ergeben haben, reist die Präsidentin der EU-Kommission selbst gerne mit Privatjets: Für mindestens 7 von 16 Reisen seit Dezember 2019 nahm von der Leyen keine herkömmlichen Flüge.

Für einige Reisen hätte sie sogar den Zug nehmen können

Kernpunkt aus von der Leyens Green Deal ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Der Flug mit einem Privatjets allerdings stößt rund 20-mal mehr CO2 pro Passagier aus als bei kommerziellen Flügen.

Symbolbild
Lina Moiseienko – iStock

Besonders pikant: Einige ihrer Reiseziele hätte von der Leyen sogar mit dem Zug erreichen können. Und das, obwohl die Regeln der EU-Kommission selbst eigentlich besagen, dass „Air Taxis“ nur dann in Betracht gezogen werden sollen, wenn keine herkömmlichen Flüge zur Verfügung stehen.

»Macht es, wie ich es sage, nicht wie ich es mache.«

Von der Leyen steht damit in einer langen Reihe von Politikern, die Wasser predigen, aber Wein trinken – nicht zuletzt mit ihrem Parteikollegen und Kanzler-Ambitionierten Armin Laschet, der sich gern mal im Helikopter herumfliegen lässt.

Der Brexit-Unterstützer MP Andrew Bridgen kommentiert den Fall: „Das ist Heuchelei. Mit den europäischen Eliten ist es immer dasselbe: ‚Macht es, wie ich es sage, nicht wie ich es mache.‘“