7Heiliges Römisches Reich – 844 Jahre!

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Das Heilige Römische Reich (später mit dem Zusatz „Deutscher Nation“) wurde 962 von Kaiser Otto I. gegründet. Es übernahm den Kaisertitel, der zuvor von Westrom auf Karl den Großen übergegangen war.

Sein Ende fand das Heilige Römische Reich, als Napoleons Übermacht im Jahr 1806 den damaligen Kaiser zur Abdankung brachte.

6Königreich Dänemark – 1.040 Jahre (Stand: 2020)

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Gorm der Alte vereinigte die vielen dänischen Königreiche unter einem Banner. Sein Sohn Harald Blauzahn christianisierte das Land.

Spätestens ab 980 sprechen die Historiker vom Königreich Dänemark. Heute ist Dänemark zwar eine konstitutionelle Monarchie, aber der Inhaber des Königstitels hat als Staatsoberhaupt mehr Macht als sein Amtskollege in England.

5Byzantinisches Reich – 1.058 Jahre!

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Im Jahr 395 wurde das Römische Reich in zwei Teile mit je eigenem Kaiser gespalten. Selbst wenn man erst hier den Beginn Ostroms (= Byzantinisches Reich) ansetzt, existierte es, bis die Türken 1453 Konstantinopel eroberten und es in Istanbul umbenannten.

4Königreich England – 1.093 Jahre! (Stand: 2020)

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927 setzten sich die britischen Könige an einen Tisch und erklärten Æthelstan von Wessex zum König von England. 1707 wurden die Throne von Schottland und England zum Vereinigten Königreich von Großbritannien verbunden.

Freilich hat das heutige Königshaus nicht nur keine direkte Macht, sondern darf sich im Gegensatz zu jedem anderen Engländer nicht mal politisch äußern.

3Republik Venedig – 1.100 Jahre!

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Vorher ein Teil des Byzantinischen Reiches, wurde Venedig 697 eine unabhängige Republik unter der Führung eines auf Lebenszeit gewählten Dogen. Über ein Jahrtausend existierte diese Republik ohne Unterbrechung.

Sie beherrschte lange Zeit unangefochten das Mittelmeer und häufte große Reichtümer durch Handel an. Erst Napoléon beendete ihre Existenz und so standen 1797 nach 1.100 Jahren das erste Mal in ihrer Geschichte feindliche Truppen auf dem Markusplatz.

2Römisches Reich – 1.307 Jahre!

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„Sieben-Fünf-Drei – Rom schlüpft aus dem Ei“, ist ein beliebter Merksatz deutscher Geschichtslehrer. Denn 753 v. Chr. wurde Rom als Königreich gegründet, bevor es sich im Laufe seiner Geschichte erst zur Republik und schließlich zum Kaiserreich wandelte.

Ab 395 herrschte der Kaiser immerhin noch über den Westen. Bis das Reich im Zuge der Völkerwanderung durch Dekadenz, Masseneinwanderung und innere Zerrissenheit endgültig unterging.

1Frank(en)reich – 1.311 Jahre!

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Mitten in der Völkerwanderung gründeten die germanischen Franken in Gallien ein Königreich auf den Resten der römischen Besatzungsmacht. König Chlodwig I. ließ sich taufen und stabilisierte die Region.

Später sollten die Franken nicht nur die islamischen Eroberer zurückwerfen, sondern auch durch Karl den Großen den römischen Kaisertitel übernehmen. Auch wenn die Deutschen diesen Titel übernahmen, existierte das Frankenreich weiter. Erst durch die Französische Revolution wurde es endgültig niedergerissen.