Für viele Menschen auf der ganzen Welt sind Disney-Filme seit über 90 Jahren Kult. Egal ob Enten, Mäuse oder Meerjungfrauen – Disney begeistert alle Altersklassen.

Nur Linke haben etwas dagegen und fordern immer wieder die Zensur oder gar die komplette Abschaffung einzelner Filme. Ihre Begründung: vermeintlicher Rassismus!

1Fantasia (1940)

Von Dinosauriern über Micky Maus bis zum griechischen Götterhimmel: Der dritte abendfüllende Disney-Trickfilm wurde seinem Namen gerecht. Doch ein Teil geriet Jahre nach der Veröffentlichung massiv in die Kritik.

Darin kamen nämlich Zentaurenfrauen vor – darunter auch ein kleiner Eselszentaur, der als Bediensteter arbeitet und mit afro-amerikanischen Zügen dargestellt wurde. „Unmöglich!“, fanden Linke und forderten Zensur.

1969 gab Disney dem Druck der Rassismusdetektive nach und entfernte das Kammermädchenfabelwesen. Das Ergebnis: Die Szene ist jetzt ziemlich sinnlos und hat außerdem einen schwarzen Charakter weniger.

2Dumbo (1941)

Dem kleinen Zirkus-Elefanten, der wegen seiner großen Ohren zum Spottobjekt wird, gelingt das Unmögliche: Er fliegt! Also ein Film mit rundum positiver Botschaft. Aber stop! Linke behaupten, der Film wäre rassistisch.

In einer Szene trifft Dumbo auf Krähen, die ihn mit einem Jazz-Lied verspotten. Und weil Jazz unter Schwarzen beliebt war und Krähen bekanntlich schwarz sind, ist die Sache doch ganz klar: Rassismus!

Ob der Film Linken wohl besser gefallen würde, wenn keine schwarzen Krähen und kein Jazz-Song darin vorkommen würden?

3Aristocats (1970)

Paris 1910: Eine Katzenfamilie beerbt ihre reiche Herrin. Deren Butler will das Erbe jedoch für sich und setzt die Katzen weit entfernt von Paris aus. Harmlos? Von wegen!

Der Aufreger hier: Im Film kommen auch singende Siamkatzen vor, die aufgrund ihrer Herkunft asiatisch dargestellt wurden. Grund genug für Linke, Aristocats abzulehnen.

Echte Asiaten dagegen zeigen sich in den Kommentaren zu einem YouTube-Video der Stelle entspannt: „I like „stereotype“ humor. It’s funny to me and I don’t care when it’s done toward my ethnicity either. When I was younger nobody cared.“

4Das Dschungelbuch (1967)

Die Abenteuer des Findelkinds Mogli und des Bären Balu sind mindestens genauso beliebt wie die zum Film dazugehörigen Lieder – warum also die Aufregung?

Eigentlich wollte man King Louie nämlich vom schwarzen Sänger Louis Armstrong sprechen lassen, dann bekam aber der weiße Sänger Louis Prima die Rolle. Begründung: Ein Schwarzer sollte keinen Affen spielen.

Schon blöd, wenn Antirassismus verhindert, dass ein Afro-Amerikaner in einem zukünftigen Kultfilm mitspielt. Ob Linke jetzt zufrieden sind? Nein, heute halten sie den Film für rassistisch, weil von weißen gesprochene Affen darin Jazzlieder singen. Kulturelle Aneignung! Wie man’s macht, macht man’s verkehrt.

5Arielle, die Meerjungfrau (1989)

Festhalten, jetzt wird’s richtig bescheuert. Was könnte an der kleinen Meerjungfrau schon rassistisch sein? Diskriminierung gegenüber Fischen und Krabben oder amphibischen Fabelwesen?

Um das herauszufinden müssen wir das Film-Lied „Under the Sea“ untersuchen. Darin wird nämlich unter anderem auch von einem „Blackfish“ gesungen. Währenddessen ist tatsächlich eine schwarze Fischdame zu sehen. Artenvielfalt? Denkste!

Für Linke ist der schwarze Zeichentrickfisch Grund genug, eine eigene Petition ins Leben zu rufen. Die Forderung: Werft den schwarzen Fisch aus dem Film!

Und ja: Langsam wird’s schon verdächtig! Warum wollen Linke eigentlich alle schwarzen Charaktere aus Filmen entfernen?

6Aladdin (1992)

Der Film über den Dieb Aladdin, den Dschinni und Prinzessin Jasmin gilt heute als Klassiker. Aber auch hier wütet inzwischen der obligatorische Rassismusvorwurf.

Neben der Darstellung der Charaktere regt Linke heute vor allem das Lied „Arabian Nights“ auf. Darin heißt es im englischen Original nämlich flapsig „Where they cut off your ear if they don’t like your face“ und weiter „It’s barbaric, but hey – it’s home!“.

Lieber wäre es den Kritikern wohl gewesen, hätte man Agrabah als genau so einen friedlichen Ponyhof dargestellt, wie es ein arabisches Kalifat im Mittelalter eben war.

7König der Löwen (1994)

Der ergreifende Film über Mufasa, Simba und Scar gilt als Meisterwerk der Filmgeschichte. Fans lieben seinen Humor und seine Weisheiten.

Linke Kritiker mit besonders viel Fantasie sahen in Scars Hyänen jedoch rassistische Darstellungen vorstädtischer Afro-Amerikaner.

Als man die Disney-Sprecherin Theresa Press-Marx 1994 auf die Kontroverse hin ansprach, antwortet die passend: „Es ist ein Märchen. Es ist Fiktion. Diese Leute sollten sich ein Leben holen.“