Irgendwann geht die Welt unter, da sind sich alle einig. Aber wie? Manche wiesen darauf hin, dass 2012 der Maya-Kalender endet und mit ihm die Welt. Andere fürchteten sich vor der Jahrtausendwende, weil die Computer das Jahr 2000 nicht eingespeichert hatten.

Die Zeugen Jehovas verschieben ihr errechnetes Untergangsdatum einfach immer wieder nach hinten. Und so machen das die Mainstream-Medien eigentlich auch, wie wir euch anhand von 3 Beispielen zeigen werden!

1Eiszeit

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In den 1970er-Jahren musste man sich warm anziehen. Denn da fürchteten sich die deutschen Medien vor der nächsten Eiszeit. „Wie bitte?“, fragst du jetzt sicher. Es ist wahr. Damals war es quasi die Klimaerkältung, vor der man Angst hatte.

Die Theorien über die Ursachen reichten von UV-Reflexion durch Schnee über Ausdehnung der Polarwinde bis hin zu einer Abkühlung der Sonne oder – Überraschung! – zu vielen Abgasen. Passiert ist nichts. Im Gegenteil:

Heute fürchten sich dieselben Medien mit oft denselben Argumenten vor einer Erderwärmung. Man kann sich ja mal irren. Also total irren.

2Waldsterben

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In den 1980er-Jahren gab es die große Angst vor dem Waldsterben. Wissenschaftler waren sich sicher: Schüttere Baumkronen, vergilbte Nadelbäume und Laubverlust sind Anzeichen für das große Waldsterben, das Ende der Bäume und damit auch der Menschheit!

Als Verursacher machte man den pH-sauren, verschwefelten Regen aus.
Emissionen wurden reduziert, die Luft sauberer. So weit so gut. Verfechter der Panikmache sagen heute, das habe uns vor dem Weltuntergang gerettet.

Dabei vertreten einige Wissenschaftler heute den Standpunkt, dass es niemals zum wirklichen Waldsterben gekommen wäre und es andere Gründe für den schlechten Zustand des Waldes gab. Zum Beispiel zu schnelles Wachstum in guten Jahren und dann Stickstoffmangel in schlechten. Wen juckt’s, wir haben eh schon die nächste Panik parat!

3Ozonloch

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In etwa parallel zum Waldsterben fürchteten sich alle vor dem Ozonloch. In der Ozonschicht der Erdstratosphäre befand sich über der Antarktis ein Loch, das ein Einfallstor für UV-Strahlung darstellte.

Die Furcht vor einer direkten Bedrohung des Menschen, aber auch vor Missernten und anderen indirekten Folgen, wuchs stetig. Als Schuldigen machte man die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) aus, die sich beispielsweise in Kühlschränken und Sprühdosen befanden.

Heute schrumpft das Ozonloch und alle sind sich sicher, dass dies ein Erfolg von FCKW-Reduktionen sei. Dummerweise wächst ein neues Ozonloch über der Arktis.

Gestorben oder im Ozonloch verschwunden ist jedenfalls niemand. Aber beim nächsten Mal geht die Welt bestimmt unter. Da sind sich bestimmt wieder eine Menge Leute einig.