1Tatsächlich Liebe (2003)

Neun Handlungsstränge über Verliebte und nicht ein homosexuelles Pärchen? Wäre diese britische X-Mas-Kultromanze 15 Jahre später entstanden, würden Social Justice Warriors Sturm laufen.

Doch siehe da: Auch ohne LGBTQ-Agenda spielte sich der Weihnachtsfilm weltweit in die Herzen seiner Zuschauer. In Großbritannien ist er sogar so bekannt, das der konservative Premierminister Boris Johnson ihn 2019 in einem Wahlwerbespot pro Brexit zitierte.

2Kevin allein zu Haus (1990)

Eine komplett weiße amerikanische Großfamilie? Ein Achtjähriger, der begriffen hat, dass privater Waffenbesitz das beste Mittel gegen Hausfriedensbruch ist? Ein von Vergebung in der Familie geprägter Nebenhandlungsstrang? Nein, Linke können diesem Megahit von 1990 überhaupt nichts abgewinnen.

3Santa Clause – Eine schöne Bescherung (1994)

Irgendwie ist Scott daran Schuld, dass der Weihnachtsmann von seinem Dach fiel und nun mausetot vor seinen Füßen liegt – eigentlich nicht besonders weihnachtlich. Doch was passiert, als der Familienvater auf magische Weise (und ob er will oder nicht) zum neuen Weihnachtsmann wird, gehört allerdings zum schönsten, was Hollywood in den 1990er Jahren zum Thema beigesteuert hat.

Achtung, Trigger-Warnung: Als neuer Weihnachtsmann muss sich Scott eine Gewichtsbemerkung nach der anderen gefallen lassen. Nix für Bodyshaming-Aktivisten!

4Sissi (1955)

Die kitschtriefende Geschichte der Kaiserin Elisabeth von Österreich ist Nostalgie pur und wohl der einzige Heimatfilm der 1950er Jahre, der noch heute rauf und runter geschaut wird. Sissi gehört für viele zum Weihnachtsfest wie Gänsebraten mit Klößen und Apfelrotkohl.

5Gremlins – Kleine Monster (1984)

Okay, eine Horde giftgrüner Gremlins terrorisiert eine US-amerikanische Kleinstadt zur Weihnachtszeit schlimmer als Sowi-Studenten Hamburg zum G20-Gipfel und, ja, die weibliche Hauptrolle hasst die Feiertage. Zum Anti-Weihnachtsfilm taugt dieser Kultfilm dennoch nicht!

Der Anarchie wird nämlich von einer Handvoll Vorzeige-Amerikaner ein baldiges Ende gesetzt. Und die Frau hasst Weihnachten, weil ihr Vater vor Jahren beim Versuch, für sie Santa Claus zu spielen, im Kamin verunglückte – von Kulturmarxismus also keine Spur.

6Stirb langsam (1988)

Die Schurken in diesem zur Weihnachtszeit spielenden Action-Klassiker mit Bruce Willis sind zwar Deutsche – wenn auch nur in der englischsprachigen Originalversion – Linken gefällt die Geschichte des launigen New Yorker Cops, John McClane, der seine Frau und weitere Geiseln in einem von Terroristen eingenommenen Wolkenkratzer befreit, dennoch nicht.

So ist am Ende zwar das Gebäude futsch. Johns ramponierter Ehe aber geht es endlich wieder so richtig gut.

7Die Geister, die ich rief (1988)

Programme mit viel Sex, Mord und Totschlag sendet Fernsehboss Frank Cross am liebsten – auch an Heiligabend. Da gehen Linke locker mit, denn christliche Besinnlichkeit im Schoß der Familie bedeutet ihnen nichts.

Drei Geister zeigen dem karrieresüchtigen Frank in dieser modernen Variante von Charles Dickens klassischer Weihnachtsgeschichte schließlich, was er beim Geldzählen alles verpasst: Liebe, Freundschaft und, vor allem, Familie. Da schalten Linke dann doch lieber weg.

8Family Man (2000)

Eine noch stärkere Dosis der Was-wäre-wenn-Droge bekommt Wall Street Broker Jack Campbell verabreicht, als er seine Angestellten am Ersten Weihnachtsfeiertag ins Büro zitiert, um einen Deal abzuschließen. Zur Strafe erwacht er am nächsten Tag plötzlich in dem Leben, das er einmal hätte haben können: biederer Job, wenig Geld, aber eine klasse Frau mit einer Wahnsinnsfamilie! Klar, dass er bald für kein Geld der Welt zurück in sein Luxus-Penthouse möchte.

9Die Peanuts – Fröhliche Weihnachten (1965)

Obwohl Weihnachten vor der Tür steht, ist Charlie Brown ziemlich deprimiert. All seine Freunde sind nämlich nur mit den kommerziellen Aspekten des Festtags beschäftigt. Logisch: Am Ende der Geschichte haben alle begriffen, um was es wirklich geht. Linke sind zu dem Zeitpunkt aber längst ausgestiegen. Da der Film 1965 entstand, ist der Diversitätsfaktor hier nämlich gleich Null.

10Es begab sich aber zu der Zeit … (2006)

Die Geschichte von Maria und Josef als US-amerikanisch-italienisch-israelische Co-Produktion! Für eine bibeltreue Umsetzung sprach 2006 auch der Ort der Premiere: der Vatikan!

11Schöne Bescherung (1989)

Clark Griswold ist der Vorzeigespießer schlechthin und sein pingeliger Plan, dieses Jahr ein ruhiges Weihnachtsfest mit seiner Familie zu verbringen, geht natürlich gründlich in die Hose. Linke würde der gutmeinende Clark mit dem Schneepflug plattmachen: Allein die Weihnachtsdeko seines Hauses verbraucht mehr CO2 als ein Flug nach Venezuela.

Und unterm Strich weiß der kleinliche Clark ganz genau: Ein Weihnachtsbaum kann schon mal abfackeln, aber die Familie hält immer zusammen.

12Ist das Leben nicht schön? (1946)

In den USA ist es der bekannteste Weihnachtsfilm überhaupt und Kinoexperten zählen ihn zu den besten Filmen aller Zeiten: In Frank Capras It’s A Wonderful Life erfährt der daseinsmüde George Bailey, was aus seinen Freunden und seiner Heimatstadt geworden wäre, wenn es ihn nie gegeben hätte.

Capras Meisterwerk ist ein konservatives Manifest über Moral und Verantwortung – sein anhaltender Erfolg eine schallende Ohrfeige für alle durchglobalisierten Linken, die eine kalte Ansammlung von Individuen echter Gemeinschaft vorziehen.