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Offenbar hat man 2021 keine Lust, zu gewinnen…

Linke Wahnvorstellungen über die AfD

Und morgen die ganze Welt handelt von tapferen, jungen Antifaschisten im Kampf gegen den Rechtsruck in Deutschland. Regisseurin und Autorin Julia von Heinz war selber lange Zeit in der Antifa aktiv. Zu ihrer Zeit muss es aber vergleichsweise langweilig gewesen sein. Als die AfD gegründet wurde, drehte sie schließlich schon Filme wie Hanni und Nanni 2.

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Dafür darf von Heinz jetzt in Und morgen die ganze Welt ordentlich gegen die AfD hetzen. Die im Film vorkommende Partei Liste 14 ist der Alternative für Deutschland unverwechselbar nachempfunden – wenn auch nur, was die Optik betrifft.

Denn dass Ordnungskräfte der Partei aus Rechtsextremisten bestehen, dass diese nach Parteievents mit blauer Kinderhüpfburg im Fackellicht Songtexte wie „Kanacken raus – wir haben es satt“ grölen, das ist dann doch der Fantasie der linken Filmemacherin geschuldet.

Verkappter Aufruf zu Gewalt?

Und morgen die ganze Welt handelt von Jurastudentin Luisa, die davon träumt, im autonomen Zentrum leben zu dürfen. Als sich ihr Wunsch erfüllt, trifft sie auf den feschen Alfa, der Gewalt als legitimes Mittel betrachtet.

Die nun vielleicht keimende Hoffnung, der einem HJ-Lied entnommene Filmtitel spiele auf die Nähe des angeblichen Antifaschismus zum Faschismus an, erfüllt sich aber nicht. Denn ob Alfa recht hat, lässt der Film vordergründig zwar unbeantwortet. Doch mehrere Alibi-Charaktere, die Gewalt natürlich kategorisch ablehnen, verblassen hinter der durchgängig vermittelten Botschaft:

Das Grundgesetz erlaubt allen Deutschen „das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist“.

Antideutsche hören Schlager!

Und morgen die ganze Welt stellt die AfD mit Rechtsextremismus gleich. Dafür und für seine Botschaft, gewalttätiger Aktivismus sei rechtens, dürfte man ihn im Kantholz-Milieu abfeiern. Für alle anderen Zuschauer bietet der Film wenig bis nichts.

Clevere Antifanten knacken Handys von hohlen Neonazis im Nu, weil die ihr Telefon ja bekanntlich mit dem Passwort 8888 schützen, und Hauptdarstellerin Mala Emde hat Augenringe bis zum Kinn und wirkt so, als hätte sie gerade ein Wochenendseminar in Marxismus-Leninismus hinter sich gebracht.

Erkenntnisreich ist allenfalls, dass bei Antifa-Partys anscheinend zu Marianne Sägebrecht („Er gehört zu mir“) getanzt wird. Regisseurin von Heinz muss sowas ja wissen. Oder hielt sie die menschenverachtenden Songtexte von szenetypischen Bands wie K.I.Z. und Feine Sahne Fischfilet für ein breites Publikum dann doch für ungeeignet?