Was uns heute als Kunst verkauft wird, ist oft eigentlich keine. Häufig leben einfach gestörte Sozialisten in der Öffentlichkeit ihre Ekel-Fantasien aus.

Oder wie Marina Abramović, eine der bekanntesten „Aktionskünstlerinnen“ der Welt es formuliert: „Je schlechter deine Kindheit, desto besser deine Kunst.“

5Orgien im Museum und Sex mit Hühnern – Pussy Riot

2012 stürmte die Gruppe während der Messe in die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Dasselbe tat ein deutscher Ableger im Kölner Dom. Weil die Pussy Riot-Mitglieder verhaftet und angeklagt wurden, feierte man sie als demokratische Aktivisten und Opfer der Diktatur.

Tatsächlich war Pussy Riot mit ihrer Gruppe Woina (=Krieg) zu diesem Zeitpunkt schon für andere „Kunst“ bekannt: So lud Woina Journalisten in ein Museum ein und begann vor laufender Kamera eine Sexorgie. Bei einer anderen Aktion ging eine der Frauen in einen Supermarkt und führte sich vaginal ein gefrorenes Huhn ein.

Kein Wunder, dass man die Aktivisten bei späteren Aktionen härter anfasste. 2014 kam es zu einem neuen Auftritt, bei dem sie Putin und den russischen Patriarchen beleidigten. Innerhalb von Sekunden kamen kosakische Sicherheitsleute und trieben sie auseinander: „Verzieht euch, solange wir euch nett bitten. Das hier ist nicht Amerika.

4»Schuldig, nicht schuldig« – Wolfgang Flatz

Flatz ist besonders bekannt für seine selbstverletzende Aktionskunst, wie man sieht. Von verzweifelten Besuchern lässt er sich nicht aufhalten. Sein Ziel: Erst aufhören, wenn alle Besucher gegangen sind. Die Botschaft, die wir mitnehmen: Am besten gar nicht erst hingehen!

In anderen Aktionen zwang Flatz Museumsbesucher, über ihn zu laufen, ließ sich nackt mit Dartpfeilen bewerfen oder in einer georgischen Synagoge über Kopf zwischen zwei Stahlplatten aufhängen und wie einen Glockenschwengel hin und her knallen, bevor ein Paar Wiener Walzer unter ihm tanzte.

3»Rhythm 0« – Marina Abramović

„Ich denke nicht, dass Kunst schön sein muss. Kunst muss verstörend sein“, sagt Abramović. 1974 stellte sie sich in ein Museum und erlaubte Besuchern sechs Stunden lang, mit ihr zu tun, was sie wollen: „Ich bin das Objekt. In dieser Phase übernehme ich volle Verantwortung.“ Zu diesem Zwecke wurden 72 Objekte zur Verfügung gestellt:

Von Weintrauben, Stacheldraht und Rasierklingen bis hin zu Rosen und einem Revolver. Irgendwann wurden ihr die Kleider vom Leib geschnitten. Sie wurde angemalt, abgeleckt, begrabscht und geschnitten. Man schnitt ihr in den Hals und trank von ihrem Blut. Einer lud den Revolver, hielt ihn an ihren Kopf und legte Abramovićs Finger an den Abzug, wurde aber von Besuchern überwältigt.

Abramović sieht sich auch als spirituelle Autorität. Eine Zeit lang nahm sie Lady Gaga bei sich als Schülerin auf und brachte ihr Meditationstechniken bei. Auf einer Bühne ritzte sie sich ein Pentagramm in den Bauch und lebt heute auch in einem Haus in Pentagramm-Form. Aus diesen Gründen wurde ihr „Spirit Cooking“-Kochbuch nicht, wie von ihr gewünscht, als Spaß aufgefasst. Darin empfiehlt sie, Muttermilch und Sperma zu einer Suppe zu kochen.

2»Orgien-Mysterien-Theater« – Hermann Nitsch

Nitsch pervertiert immer wieder das Christentum. Seine „Kunst“ macht auf den Betrachter eher den Eindruck satanischer Rituale, weshalb die abstoßenden Aktionen seit Jahrzehnten von Konservativen kritisiert werden.

Denn Nitsch lässt Vergewaltigungen nachspielen, tausende Liter Tierblut verspritzen und trinken, Stiere schlachten, auf Tierkadavern herumtrampeln und sich auf einer Sänfte von dutzenden Anhängern durch die Gegend tragen.

Trotzdem ist Nitsch im Establishment anerkannt und hat öffentliche Fördergelder einstreichen können. Und wenn ein Bürgermeister seine Aktionen auf öffentlich subventioniertem Boden unterbinden will, wird die „Einschränkung der Kunstfreiheit“ beklagt.

1»Zerreißprobe« – Günter Brus

Screenshot – YouTube

Bei seiner letzten Aktion trug Brus Nylonstrumpfhosen, schnitt sie auf, ritzte sich in den Kopf, bis ihm das Blut über Rücken und Gesäß floss, nähte einen Faden in Bein und Glied und riss daran herum. Er arbeitete oft mit anderen „Wiener Aktionisten“ wie Hermann Nitsch oder dem pädophilen Otto Muehl zusammen.

Brus und seine Kollegen wurden besonders bekannt durch „Kunst und Revolution“ – die Medien nannten das nur „Uni-Ferkelei“. Auf Einladung des Bundes sozialistischer Studenten wurde auf der Bühne masturbiert, uriniert, ausgepeitscht, erbrochen und defäkiert. Aus Angst vor „rechtsradikalen Studenten“ verbarrikadierte man vorher die Türen.

In Braunschweig schlachtete Brus mit Nitsch und Muehl ein Schwein und schüttete Blut, Innereien, Urin und Kot über eine nackte Frau, während Weihnachtslieder abgespielt wurden. Brus sagte: „Analytisch wie etwa Freud in die Seele, ging ich ins Fleisch bzw. an das radikale Durchbrechen der Ekelschranken.“