5Haitianische Revolution

Gemeinfrei – via Wikipedia

Während die Revolution in Frankreich wütete, rebellierten schwarze Sklaven in der französischen Kolonie Saint-Domingue: von 1791 bis 1804. Im Laufe der 13 Jahre starben 200.000 Haitianer, 45.000 Briten und 75.000 Franzosen. Das sind allerdings nur die Gefallenen – auch viele Zivilisten wurden ermordet.

Nach dem haitianischen Sieg folgten Massaker an der weißen Bevölkerung. Männer wurden zuerst umgebracht, zuletzt schlachtete man Kinder und Frauen, nachdem man sie oft auch vergewaltigt hatte. Für viele Frauen soll die einzige Überlebensmöglichkeit gewesen sein, die erzwungene Heirat mit einem Schwarzen einzugehen. Insgesamt wurden 25.000 Kolonisten ermordet.

4Französische Revolution

Gemeinfrei – via Wikipedia

Über 50.000 Menschen starben in den Revolutionsgefängnissen oder wurden erschossen. 16.594 wurden vor Tribunalen zum Tode verurteilt und dann geköpft.

Weitere 250.000 Menschen, vor allem katholische Bauern, Priester und Ordensleute, wurden in der Vendée und anderen Regionen ermordet. Diese hatten sich gegen das blutige Regime in Paris gewandt und wollten ihre Freiheit und ihren Glauben bewahren.

3Russische Revolution

Gemeinfrei – via Wikipedia

In der Februar- und der Oktoberrevolution 1917 und im russischen Bürgerkrieg bis 1922 brachten die Kommunisten in Russland unzählige Menschen um. Sie erschossen die Zarenfamilie, massakrierten 300.000 bis 500.000 Kosaken und unzählige weitere Menschen.

Obwohl die russischen Kommunisten damit eine der blutigsten Revolutionen der Weltgeschichte zu verantworten hatten, war das gerade mal der Anfang: In den folgenden Jahrzehnten wurden bis zu 61 Millionen Menschenleben ausgelöscht.

2Chinesische Kulturrevolution

texanwill – via Reddit

Der chinesische Diktator Mao Zedong brauchte nach Jahrzehnten der roten Herrschaft eine weitere Revolution, um seine Macht zu erhalten und den Kommunismus tiefer im Volk zu verankern. Diese Kulturrevolution der 1960er und 1970er wurde von deutschen Linken gefeiert. Währenddessen wurde die ursprüngliche chinesische Kultur zu großen Teilen ausgelöscht. Jugendliche und Arbeiter wurden aufgehetzt und für Massaker belohnt.

Kinder wurden dazu gebracht, ihre Lehrer zu lynchen. Bei sogenannten „Fleisch-Banketten“ wurden politische Gegner geschlachtet und ihre Herzen, Lebern und Genitalien gegessen – wohlgemerkt ohne Hungersnot. Insgesamt forderte die Kulturrevolution bis zu sieben Millionen Menschenleben.

1Kommunistische Revolution in China

Georgy_K_Zhukov – via Reddit

Es ist unmöglich zu sagen, wie viele Opfer Mao Zedongs Revolution und Bürgerkrieg gefordert haben. Rund 1,5 Millionen nationalistische Soldaten wurden durch die Kommunisten getötet. Hinzu kamen zwei bis fünf Millionen Menschen, die in Säuberungsaktionen ermordet wurden. Die Dunkelziffer ist riesig.

Und da sind verheizte Kommunisten gar nicht mitgezählt, wie die 80.000 Toten während des langen Marsches – den Mao zu einem Sieg erklärte. Ganz zu schweigen von den 45 bis 60 Millionen Menschen, die nach der Revolution durch Enteignung, Hunger und Internierung sterben mussten.