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Es klingt, als höre man einfach auf, etwas zu tun. Die Abtreibung ist aber ein direkter Eingriff, der das ungeborene Kind töten und aus der Gebärmutter treiben soll. Trotzdem wird der Begriff auch im Strafgesetzbuch benutzt.

Das kritisieren die Gesetzbuch-Kommentatoren Tröndle und Fischer. Sie halten den Begriff für „irreführend, denn nicht die Schwangerschaft, sondern der Embryo ist das Tatobjekt“.

 

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Irreführender geht es kaum. Es klingt, als könne die Schwangerschaft später wieder fortgesetzt werden. Der Begriff wurde sowohl im Dritten Reich als auch in der DDR genutzt.

Auch Karl Rahner, einer der bekanntesten Theologen des 20. Jahrhunderts, sprach von einer „Schwangerschaftsunterbrechung“. Mit seiner Theologie wollte er den Standpunkt der Katholischen Kirche an den Zeitgeist anpassen.

 

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Vermutlich ist kaum ein anderer Begriff so effektiv, um Frauen weiszumachen, dass eine Abtreibung ihre Probleme löse. Schließlich kann ein Kind zum Karrierehemmnis werden oder eine kriselnde Beziehung beenden. Wenn man dann das „Problem“ einfach „wegmachen“ kann – umso besser. Die möglichen Konsequenzen sind vielen nicht bewusst.

 

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Der Körper eines jeden Menschen sollte vor Übergriffen geschützt sein. Sich an einer Frau zu vergreifen, ist in unserer Kultur zurecht besonders verpönt. Wer aber für das Lebensrecht einsteht, will keine Frau im Selbstbestimmungsrecht ihres Körpers einschränken.

Er will nur das ungeborene Kind vor Übergriffen schützen, gegen die es sich nicht wehren kann. Eine Abtreibung zielt nämlich nicht auf den Körper der Frau, sondern auf den des Kindes ab. Und es gibt keine Abtreibung, die nicht mit dem Tod eines kleinen Menschen endet.

 

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Auf die Behauptung, „technisch“ handle es sich bei einem Fötus „nur um einen Zellhaufen“, antwortete der konservative US-Moderator Ben Shapiro: „DU bist technisch ein Zellhaufen.“ Technisch gesehen trifft das auf jedes Lebewesen zu.

Einen Menschen als „Zellhaufen“ zu bezeichnen, ist eine ziemliche Herabwürdigung. Damit wird ihm sein Menschsein abgesprochen und jeder Gewaltakt gegen ihn gerechtfertigt.

 

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Gerne wird so getan, als habe der Großteil aller Abtreibungen medizinische Gründe. Dabei haben nur vier Prozent eine „medizinische Indikation“. Und selbst das ist irreführend. Denn der Begriff bedeutet in den allerseltensten, statistisch kaum erfassbaren Fällen, dass das Leben der Mutter in Gefahr ist.

Stattdessen bedeutet die „medizinische Indikation“ meist, dass ein Kind aufgrund einer Behinderung abgetrieben wird. Was wir früher als Euthanasie bezeichnet haben, ist heute eben ein „medizinischer Eingriff“.

 

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Wenn Abtreibungsärzte den Ablauf einer Abtreibung schildern, sprechen sie natürlich ungerne vom Fötus (lat. Nachwuchs) und schon gar nicht vom Kind. Stattdessen wird nur vom „Gewebe“ gesprochen, als handle es sich um ein wucherndes Geschwür.

Das „Gewebe“ wird dann zum Beispiel zerteilt und abgesaugt. Dann werden die „Gewebereste“ ausgeschabt. Dass es sich um abgetrennte Körperteile handelt, merken viele gar nicht. Und das, obwohl der Arzt diese Teile auf dem Tisch wieder zu einem kleinen Menschen zusammenlegen muss, um sicherzugehen, dass alles raus ist.

 

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„Reproduktive Rechte“ zu fordern klingt so, als werde jemandem verboten, eine Familie zu gründen. Aufgrund der Zwei-Kind-Politik Chinas könnte man dort also für „reproduktive Rechte“ demonstrieren.

In Wirklichkeit ist das ein Begriff radikaler Feministinnen, um das Gegenteil zu bezeichnen: das Recht, zunächst Kinder zu zeugen und sie dann umzubringen.

 

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Nein, bei „reproduktiver Gesundheit“ geht es nicht etwa um Geschlechtskrankheiten oder Schwangerschafts-Vor- und -Nachsorge. Damit will man häufig bloß komplett willkürliche Abtreibungen als medizinisch notwendigen Eingriff verkaufen, welcher der Gesundheit zugute komme und von der Krankenkasse bezahlt werden müsse. Abtreibungen, die notwendig sind, um die Gesundheit der Mutter zu schützen, sind in Wahrheit extrem selten.

 

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Klingt so schön nach Entscheidungsfreiheit. Wer will da schon dazwischenfunken? Leider wird dabei vergessen, dass jede Abtreibung einem Menschen endgültig die Möglichkeit nimmt, jemals eine Entscheidung zu treffen – dem getöteten Kind.