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„Zahl der linksextremistischen Gewalttaten nimmt deutlich zu“ – das titelt die WELT am vergangenen Sonntag. Auf Twitter fordert ein CSU-Abgeordneter daraufhin, die Antifa zu verbieten – und erntet sofort einen linken Shitstorm. 

»Wir haben dem Treiben viel zu lange zugesehen!«

Stefan Müller ist Abgeordneter und Parlamentarischer Geschäftsführer für die CSU im Deutschen Bundestag. Angesichts der steigenden Gewalttaten durch die linksextreme Szene im vergangenen Jahr fordert er jetzt harte Konsequenzen: Ein Verbot der Antifa!

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Der Tweet erinnert sofort an die Diskussion im Juni 2020, als die Alternative für Deutschland ebenfalls ein Verbot der linksextremen und gewaltbereiten Antifa prüfen wollte. Der Antrag wurde seinerzeit von allen Parteien abgelehnt – auch von Müllers CDU/CSU!

»Es ist so populistisch, dass ich dachte, Sie wären AfD-Mitglied«

Tatsächlich lässt die Reaktion der Linken nicht lange auf sich warten. Müller wird sofort als Rechtspopulist beschimpft und lächerlich gemacht.

Besonders Flüchtlings- und Klimaaktivisten scheint der 46-Jährige getriggert zu haben. Nicht verwunderlich, denn auch die haben beste Verbindungen zu linksradikalen Organisationen wie Ende Gelände und anderen.

Aber auch von anderer Seite kommt Kritik: Schließlich ist die CDU als langjährige  Regierungspartei mit für den ausufernden Linksextremismus verantwortlich.

Antifa verbieten und mit Grünen koalieren?

Für die nächste Legislaturperiode wird eine Koalition mit den Grünen seitens der CDU-Führung nicht mehr ausgeschlossen. Die Christdemokraten könnten also schon bald mit einer Partei regieren, die ihrerseits keinen Hehl aus ihren Verbindungen ins radikale Milieu macht.

Kein Wunder also, dass Müllers Forderung unter Konservativen und Linken nur als verfrühte Wahlkampf-Luftnummer wahrgenommen wird.