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Bislang war Ted Wheeler (Demokrat) mit der Antifa einen Kuschelkurs gefahren. Nach den jüngsten Silvester-Krawallen in seiner Stadt hat er seine Meinung anscheinend geändert.

»De-Eskalation bringt nichts!«

Zum Jahreswechsel ließen es Linksextremisten in der Antifa-Hochburg Portland, Oregon, wieder richtig krachen – Angriffe auf Polizisten, Geschäfte und Regierungsgebäude mit Molotow-Cocktails, Feuerwerkskörpern und Hämmern inklusive. Nach Monaten der Verniedlichung kündigte Bürgermeister Wheeler diesmal taffe Konsequenzen an.

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„Die radikale Antifa und Anarchisten haben meinen guten Willen zu deeskalieren mit immer mehr Gewalt und selbst mit Verachtung erwidert“, so der liberale Demokrat in einer Pressekonferenz am Freitagabend.

„Nun ist es notwendig, zusätzliche Mittel einzusetzen und mit den Maßnahmen, die wir bereits anwenden, bis zum Äußersten zu gehen, um die kriminelle Zerstörung und Gewalt zu stoppen.“

Antifa = Weiße Männer, die allen schaden

„Warum sollte eine Gruppe von größtenteils weißen jungen Männern und einigen Männern mittleren Alters“, so Wheeler, „die Lebensgrundlage anderer zerstören, die kaum über die Runden kommen?“ Dies stelle für ihn die „Spitze der Selbstsucht“ dar.


„Gesetzlosigkeit und Anarchie gehen auf Kosten der Zukunft unserer Gemeinschaft“, stellte der 58-Jährige fest und versprach: „Es ist Zeit, jene härter zurückzudrängen, die darauf aus sind, unsere Gemeinschaft zu vernichten und mehr beim Kampf gegen gesetzloses Verhalten zu riskieren.“

Wheeler hat sich im November bei der Bürgermeisterwahl nur knapp gegen Herausforderin Sarah Iannarone durchsetzen können – eine bekennende Antifa-Kandidatin.

Demokraten zahlen Preis für Antifa-Duldung

Seit dem Tod des Schwarzen George Floyd im Mai letzten Jahres, wütet die Antifa in Portland praktisch jede Nacht. Undercover-Videos zeigen, wie die Zelle Terroraktionen und Nahkampf trainiert. Im August erschoss einer ihrer Anhänger einen Trump-Anhänger kaltblütig auf offener Straße.


Wheeler hatte die brutalen Black Lives Matter-Proteste immer wieder beschönigt und Präsident Donald Trump für die Gewalt verantwortlich gemacht. Zum Dank stattete die Antifa ihm Ende August zu seinem Geburtstag einen Hausbesuch ab – und forderte wütend seinen Rücktritt.


Auf Twitter glauben viele Kommentatoren, dass sein Sinneswandel viel zu spät kommt. „Die wissen, dass er keine Eier hat“, schreibt ein Nutzer. „Das wird sie nicht abschrecken. Die werden jetzt erst recht zuschlagen, um an ihm ein Exempel zu statuieren.“